200 Karat: Juwelen-Diebstahl in Wiener Museum

Stücke eines Pariser Luxusjuweliers sind in einem bekannten Wiener Museum zu sehen. Darunter das Collier einer Königin mit 673 Diamanten. Die Polizei jagt nach Raubgut und Tätern.
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In dem Museum findet derzeit eine Juwelenausstellung statt.
In dem Museum findet derzeit eine Juwelenausstellung statt. © Albert Otti/dpa
Wien

In einem Wiener Museum ist ein wertvolles Diamantcollier gestohlen worden. Die Polizei veröffentliche ein Bild des Schmuckstücks, das vom Pariser Luxusjuwelier Van Cleef & Arpels stammt. 

Das Museum für angewandte Kunst (MAK) gab keine Details bekannt, doch auf der Website des Museums finden sich Informationen zu dem Stück: Demnach handelt es sich wohl um einen königlichen Halsschmuck mit 673 Diamanten und mehr als 200 Karat.

Das MAK bestätigte in einer knappen Mitteilung nur, dass es im Rahmen der Schmuckausstellung zu einem Diebstahl gekommen sei. Dabei seien keine Personen zu Schaden gekommen. Zu den laufenden Ermittlungen würden keine Auskünfte gegeben, hieß es.

Im Rahmen der Ausstellung "Glanzstücke" zeigt das MAK seit Anfang Juni mehr als 300 Objekte aus der Sammlung Van Cleef & Arpels. Ein Foto der Schau auf der MAK-Website zeigt das von der Polizei publizierte Schmuckstück hinter einer Glaswand. Aus der Beschriftung geht hervor, dass das Collier einst der Königin Nasli von Ägypten gehörte.

Auktionspreis: 4,3 Millionen Dollar

Sie trug es demnach im Jahr 1939 zur Hochzeit zwischen ihrer Tochter Fausia und dem damaligen iranischen Kronprinzen Mohammad Reza Palavi, der wenig später zum Schah wurde. Das prachtvolle Stück erzielte im Jahr 2015 bei einer Versteigerung in New York knapp 4,3 Millionen Dollar (3,7 Millionen Euro), wie aus der Datenbank des Auktionshauses Sotheby's hervorgeht.

Wie die Polizei mitteilte, schlugen zwei bislang unbekannte Männer während der Besucherzeit eine Vitrine ein und entnahmen das Ausstellungsstück. Die Täter flohen demnach mit der Beute. Auf Fahndungsfotos waren zwei unauffällige, dunkel gekleidete Verdächtige im Museum zu sehen. Die Ermittlungen der Kriminalbeamten liefen auf Hochtouren, hieß es. Vor und in dem Museum waren am Abend Polizeibeamte zu sehen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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