Diebe wollten Asche von Sigmund Freud stehlen

Aufregung in London: Um ein Haar wäre die Asche des Begründers der Psychoanalyse,Sigmund Freud, und seiner Frau Martha gestohlen worden.
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Sigmund Freud mit Ehefrau Martha (li.) und seiner Schwägerin Minna Bernays (re.).
picture alliance / dpa Sigmund Freud mit Ehefrau Martha (li.) und seiner Schwägerin Minna Bernays (re.).

Aufregung in London: Um ein Haar wäre die Asche des Begründers der Psychoanalyse,Sigmund Freud, und seiner Frau Martha gestohlen worden.

London – Die Urne mit der Asche von Sigmund Freud und seiner Frau Martha wäre in London beinahe Dieben in die Hände gefallen. Die bisher unbekannten Täter hätten an Silvester oder am Neujahrstag auf einem Friedhof im Norden Londons versucht, die Urne mit den sterblichen Überresten des Begründers der Psychoanalyse zu stehlen, wie die Polizei am Mittwoch berichtete. Zwar hatten sie keinen Erfolg - das wertvolle historische Gefäß, das aus der Zeit von vor 300 vor Jesus Christus stammt, sei aber schwer beschädigt worden.

Daniel Candler von der Kriminalpolizei nannte die Tat „verachtenswürdig“: „Selbst wenn man den finanziellen Wert der einzigartigen Urne und die historische Bedeutung beiseite lässt, ist es nicht zu glauben, dass jemand ein Objekt an sich nehmen würde, das die letzten Überreste einer Person enthält.“ Die Polizei rief zur Mithilfe bei der Suche nach dem oder den Tätern auf. Freud hatte seine letzten Lebensjahre in London verbracht und war dort 1939 gestorben.

 

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