"Die Schönste im Universum": Krone für Miss Angola

Mit der Angolanerin hatte eigentlich niemand so wirklich gerechnet. Doch zum Schluss war es in São Paulo Leila Lopes aus Angola, die zur "Miss Universe 2011" gekrönt wurde.
| dpa
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São Paulo - Die Beauty-Queens aus Venezuela und Kolumbien wurden hoch gehandelt und auch die Brasilianerin Priscila Machado (25). Doch zum Schluss war es in São Paulo Leila Lopes aus Angola, die zur "Miss Universe 2011" gekrönt wurde.

Vor ihr steht ein Jahr voller Luxus und Reisen und Glamour. "Ich habe immer davon geträumt", sagte die Studentin, die die Jury in allen Wertungskategorien überzeugte und auch mit ihrem Lächeln gewann.

Das Lächeln nämlich sei ihre stärkste Waffe, verriet sie nach der Wahl. "Damit kann ich Menschen motivieren und begeistern." Anders als die meisten Mitbewerberinnen präsentierte sie sich bei der zweistündigen Gala-Show in São Paulos Credicard Hall mit Hochsteckfrisur. Die 1,79 große Miss Angola nahm elegant die vier Stufen hinab zur Bühne und glänzte bei den Auftritten sowohl im knappen Bikini und als auch im cremefarbenen Abendkleid. Das Lächeln etwas schüchtern, aber freundlich, kurzer Augenaufschlag, Kehrtwende und Abgang - alles richtig gemacht.

Die Antwort auf die Interviewfrage war spontan, wenn auch etwas lang. Würde sie etwas ändern wollen an ihrem Körper, wenn sie könnte, wollte die Jury wissen. "Gott sei Dank, bin ich sehr zufrieden, wie Gott mich geschaffen hat. Ich würde gar nichts ändern." Zudem halte sie sich auch für eine Frau mit innerer Schönheit. "Ich habe viele wunderbare Grundsätze von meiner Familie bekommen, und die will ich ein Leben lang beibehalten."

Für Miss Germany, die 25-jährige Karlsruherin Valeria Bystritskaia, hieß es diesmal: Dabeisein ist alles. Weder sie, noch die Schweizerin Kerstin Cook (22) schafften es ins Semifinale. Doch dürfte auch für sie die Zeit unvergesslich bleiben. Die 89 Schönheiten hatten in der Elf-Millionen-Metropole fast drei Wochen lang einen Glamour-Auftritt nach dem anderen. Ob am Strand, im Club, beim Museumsbesuch, auf dem Laufsteg oder im Fußballstadion, stets galt die oberste Devise: Lächeln und Schönsein.

Für die drei Wochen wurden Schönheits-Utensilien wie Kajal-Stift, Wimperntusche, Lockenwickler, Lippenstift und Lidschatten sowie Puderpinsel alle Größenordnungen unersetzlich. "Das ist wirklich harte Arbeit", meinte denn auch Miss Schweden, Ronnia Fornstedt (20), in einem der zahllosen Interviews. Für die neue "Miss Universe" hören der Medien-Trubel und das Reisen erstmal nicht auf. Die Präsidentin der Miss-World-Organisation, Paula Shugart, ist überzeugt: "Nur eine von 89 erhält letztlich die Krone. Aber für diejenige, die gekrönt wird, ändert sich das Leben - für immer."

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