Deutscher Urlauber beim Paddeln in Italien ertrunken

Südlich von Neapel verabschiedet sich ein 71 Jahre alter Tourist für eine Kajaktour von seiner Frau. Er kehrt nicht mehr lebend zurück.
dpa |
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Beim Paddeln auf einem Fluss ist ein deutscher Urlauber in Italien ertrunken. (Symbolbild)
Beim Paddeln auf einem Fluss ist ein deutscher Urlauber in Italien ertrunken. (Symbolbild) © Marijan Murat/dpa
Neapel

Bei einer Paddel-Tour in Süditalien ist ein 71 Jahre alter deutscher Urlauber ertrunken. Die Leiche des Mannes wurde in einem umgekippten Kajak in der Nähe der Kleinstadt Capaccio Paestum südlich von Neapel gefunden, wie die Feuerwehr mitteilte. Vermutet wird, dass der Urlauber auf dem Fluss Capodifiume mit seinem Kajak kenterte, eingeklemmt wurde und sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte.

Der 71-Jährige hatte zusammen mit seiner Ehefrau in der Kleinstadt, die durch archäologische Stätten bekannt ist, Urlaub gemacht. Am Sonntag verabschiedete er sich, um auf den Gewässern der Umgebung allein eine Paddeltour in Richtung Mittelmeer zu unternehmen. Als er auch nach mehreren Stunden noch nicht zurück war, meldete ihn seine Frau als vermisst.

Suche die gesamte Nacht hindurch

Die Suche nach ihm dauerte die ganze Nacht, brachte aber keinen Erfolg. Erst im Morgengrauen wurde dann das umgekippte Boot mit seiner Leiche entdeckt. Im Gesicht hatte der Mann nach Angaben der Rettungskräfte zahlreiche Verletzungen. Vermutet wird, dass sein Kajak nach dem Kentern von der Strömung mitgerissen wurde und gegen Steine im Flussbett prallte. 

Die Staatsanwaltschaft gab eine Obduktion in Auftrag. Damit soll geklärt werden, ob der Urlauber durch einen Unfall starb oder möglicherweise zuvor schon durch ein gesundheitliches Problem. Zur Herkunft des Deutschen machten die italienischen Behörden zunächst keine genaueren Angaben.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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