Coronavirus in Brandenburg: Bis zu 5000 Menschen isoliert

Nach einem Coronavirus-Verdacht an einer Brandenburger Schule befinden sich 4000 bis 5000 Menschen in häuslicher Quarantäne. Das sagte der Amtsdirektor der Kleinstadt Neustadt/Dosse, Dieter Fuchs, am Montag der dpa.
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Die Prinz-von-Homburg-Schule mit angeschlossener Grundschule im brandenburgischen Neustadt (Dosse) bleibt wegen des Coronavirus geschlossen.
Paul Zinken/dpa/dpa 2 Die Prinz-von-Homburg-Schule mit angeschlossener Grundschule im brandenburgischen Neustadt (Dosse) bleibt wegen des Coronavirus geschlossen.
Auf der Toilette im Brandenburger Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz ist eine Box mit der Aufschrift „Disinfect“ zum Desinfizieren der Hände an der Wand installiert.
Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/dpa 2 Auf der Toilette im Brandenburger Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz ist eine Box mit der Aufschrift „Disinfect“ zum Desinfizieren der Hände an der Wand installiert.

Neustadt/Dosse - Nach einem Coronavirus-Verdacht an einer Brandenburger Schule befinden sich 4000 bis 5000 Menschen in häuslicher Quarantäne. Das sagte der Amtsdirektor der Kleinstadt Neustadt/Dosse, Dieter Fuchs, am Montag der dpa. Zuvor hatte der rbb berichtet.

Lehrer einer Gesamtschule in Neustadt/Dosse (Kreis Ostprignitz-Ruppin) hatten Kontakt mit einer mit dem Coronavirus infizierten Berlinerin. Daraufhin ordnete das Gesundheitsamt die häusliche Isolation an. Das betrifft laut Behörde die Schüler der Gesamtschule, Lehrer, Verwaltungsmitarbeiter und die Angehörigen. An der Schule lernen Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet und der Region. Eine ganz konkrete Zahl von Menschen in häuslicher Isolation konnte Amtsdirektor Fuchs zunächst nicht nennen.

Der Landkreis wollte die Zahl von bis zu 5000 Menschen nicht bestätigen. Derzeit seien noch keine zuverlässigen Erhebungen möglich, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Die Schule mit angegliederter Grund- und Förderschule wird von insgesamt 730 Schülerinnen und Schülern aus dem gesamten Bundesgebiet und der Region besucht.

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