Bus bricht durch Schallschutzwand - zahlreiche Verletzte

Ein Fahrer eines Busses mit etwa 30 Fahrgästen an Bord verliert an einer Autobahn-Ausfahrt die Kontrolle über das Fahrzeug. Wenig später läuft ein größerer Rettungseinsatz.
dpa |
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Der Bus brach in einer Kurve durch die Leitplanke und die Schallschutzwand.
Der Bus brach in einer Kurve durch die Leitplanke und die Schallschutzwand. © Lars Haubner/NEWS5/dpa
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Weiden in der Oberpfalz

Ein Bus mit etwa 30 Menschen an Bord ist an einer Autobahnausfahrt durch eine Lärmschutzwand gebrochen. Bei dem Unfall an der Autobahn 93 bei Weiden in der Oberpfalz seien drei Menschen schwer verletzt worden, teilte die Polizei mit. Lebensgefahr bestand nach ersten Erkenntnissen nicht. Die übrigen Fahrgäste erlitten demnach "zumeist leichtere Prellungen oder standen unter Schock".

Der Bus war demnach für einen Schienenersatzverkehr von Regensburg aus auf der A93 unterwegs. Der 67 Jahre alte Fahrer wollte laut Polizei an der Ausfahrt von der Autobahn fahren, verlor aber in der Kurve die Kontrolle. Vermutlich beim Versuch gegenzulenken sei der Bus ins Schleudern geraten, habe eine Leitplanke und dann die Schallschutzmauer durchbrochen. Erst in der steilen Böschung dahinter sei der Bus im dichten Gebüsch stehen geblieben.

Feuerwehr muss Bus an steiler Böschung sichern

Die Feuerwehr verhinderte demnach, dass der Bus weiter abrutschte. Die Fahrgäste hätten den Bus danach verlassen. Der eingeklemmte Fahrer musste den Angaben zufolge von der Feuerwehr befreit werden. Der 67-Jährige und zwei ebenfalls schwer verletzte Fahrgäste seien in umliegende Kliniken gebracht worden. Laut Polizei war ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz, ebenso ein Hubschrauber der Luftrettung. 

Die Ausfahrt und die A93 in Fahrtrichtung Norden wurde demnach zur Bergung des Busses gesperrt. Die Polizei rechnete damit, dass die Fahrbahn vermutlich nicht vor dem späten Nachmittag freigegeben wird.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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