Brand in Schweizer Skiort - Was wir wissen – und was nicht

Eine Silvesterparty im Schweizer Nobel-Skiort Crans-Montana endet in einer Tragödie. In einer Bar mit Hunderten Feiernden bricht ein Feuer aus, Dutzende Menschen sterben. Was bisher bekannt ist - und was nicht.
Was wir wissen
- Das Unglück: In der Silvesternacht ist es im Schweizer Ferienort Crans-Montana (Kanton Wallis) zu einem schweren Brand in der Bar "Le Constellation" gekommen, diese hatte nach eigenen Angaben eine Kapazität von 300 Plätzen.
- Die Opfer: Nach Polizeiangaben sind bei dem Feuer Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Rund 100 seien zum Großteil schwer verletzt worden, sagte der Kommandant der Walliser Kantonspolizei, Frédéric Gisler.
- Die Uhrzeit: Nach Angaben der Kantonspolizei Wallis brach das Feuer gegen 1.30 Uhr aus.
- Die Hintergründe: Die Ermittler gehen nach eigenen Angaben von einem Unglück und nicht von einem Anschlag aus.
- Der Ablauf: Das Feuer ist ersten Erkenntnissen zufolge nicht durch eine Sprengsatz-Explosion verursacht worden. Der Brand habe eine Verpuffung ausgelöst, sagte der für Sicherheit zuständige Staatsrat im Kanton Wallis, Stéphane Ganzer.
- Die Rettungsarbeiten: Nach Polizeiangaben war der Rettungs- und Löscheinsatz am Vormittag noch im Gange. Ein Rettungsarzt sagte dem Westschweizer Sender RTS, dass Menschen mit schweren Verbrennungen in umliegende Krankenhäuser gebracht worden seien.
Was wir nicht wissen
- Exakte Zahl der Opfer: Wie viele Menschen genau ums Leben gekommen oder verletzt worden sind, ist unklar. Ebenso ist nicht bekannt, wie schwer die Verletzungen der Betroffenen sind.
- Die Ursache: Was den Brand verursacht hat, ist unklar. Ob bauliche, sicherheitstechnische oder organisatorische Mängel in der Bar eine Rolle gespielt haben, ist ebenfalls offen.
- Die Identität der Opfer: Über die Identität der Todesopfer und Verletzten ist bislang nichts bekannt. Auch ob Deutsche von dem Feuer betroffen waren, ist offen. Da Crans-Montana Gäste aus aller Welt habe, seien "wahrscheinlich" Ausländer unter den Opfern, sagte Polizeichef Gisler.