Blue Origin setzt All-Kurztrips für Raumfahrt-Touristen aus

Fast 100 Touristen hat Amazon-Gründer Bezos mit seiner Raumfahrtfirma Blue Origin ins All gebracht - im Dezember gerade auch zwei Deutsche. Doch jetzt ist überraschend Pause - und der Fokus woanders.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Das All-Tourismus-Programm von Blue Origin soll vorerst ausgesetzt werden. (Archivfoto)
Das All-Tourismus-Programm von Blue Origin soll vorerst ausgesetzt werden. (Archivfoto) © Tony Gutierrez/AP/dpa
Van Horn

Das Raumfahrtunternehmen Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos stellt sein Weltraum-Tourismus-Programm überraschend vorerst ein. Mindestens zwei Jahre lang solle es keine Kurz-Ausflüge für Weltraum-Touristen mit der "New Shepard" mehr geben, teilte das Unternehmen mit. Anstelle dessen werde sich das Unternehmen darauf konzentrieren, an seinen Kapazitäten für bemannte Mondmissionen zu arbeiten. 

Blue Origin ist unter anderem auch an der "Artemis"-Mission der US-Raumfahrtbehörde Nasa beteiligt. Mit dem nach der griechischen Göttin des Mondes benannten Programm will die Nasa wieder Menschen auf den Mond bringen. 

Einige Promis und zwei Deutsche waren bei den All-Kurztrips dabei 

Die weitgehend automatisierten Weltraum-Kurztrips für Touristen bietet Blue Origin seit einigen Jahren an. Beim ersten Flug 2021 war Gründer Bezos selbst dabei. Bei 38 Flügen waren nach Angaben des Unternehmens insgesamt 98 Menschen so im All - darunter auch die Musikerin Katy Perry und der Schauspieler William Shatner. Zuletzt waren vor wenigen Wochen auch erstmals zwei Deutsche an Bord: Die Ingenieurin Michaela Benthaus, die so zur ersten querschnittsgelähmten Person im All wurde, und der frühere Raumfahrt-Ingenieur Hans Königsmann.

Die Raketenflüge für zahlungskräftige Kunden standen allerdings von Beginn an auch in der Kritik - vor allem wegen ihres geringen wissenschaftlichen Nutzens, der Wirkung auf Umwelt und Klima sowie des elitären Charakters. Es handle sich um unnötigen Weltraumtourismus für Superreiche, lautet der Vorwurf. Zu den genauen Ticketpreisen äußert sich das Unternehmen nicht.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.