Suche nach Wal geht weiter - auch Sportboote könnten helfen

Am Morgen hat ein Polizeiboot seine Suche nach dem Buckelwal vor der Ostseeküste begonnen. Auch die "Walfisch" ist auf Streife unterwegs. Leicht wird die Suche in dem großen Gebiet nicht.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Nach tagelangen Bemühungen zahlreicher Helfer hatte sich der Wal in der Nacht zum Freitag nach Tagen selbst von einer Sandbank vor Timmendorfer Strand durch eine per Bagger ausgegrabene Rinne freigeschwommen.
Nach tagelangen Bemühungen zahlreicher Helfer hatte sich der Wal in der Nacht zum Freitag nach Tagen selbst von einer Sandbank vor Timmendorfer Strand durch eine per Bagger ausgegrabene Rinne freigeschwommen. © Marcus Brandt/dpa
Wismar/Travemünde

Bei der Suche nach dem vor Timmendorfer Strand befreiten Buckelwal fährt ein Boot der Wasserschutzpolizei seit dem frühen morgen die Küste ab. "Das Seegebiet ist ziemlich riesig, das ist eine große Fläche für ein Boot, das ist schon Glückssache", sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei der Deutschen Presse-Agentur. 

Das Boot "Uecker" fahre demnach rund 65 Küstenkilometer von der schleswig-holsteinischen Landesgrenze bis Warnemünde in Mecklenburg-Vorpommern ab. Zunächst bis 18.00 Uhr soll weiter nach dem Zufallsprinzip gesucht werden. Dann übernimmt je nach Entwicklung eine Nachtschicht. 

"Walfisch" sucht nach Buckelwal

Das Polizeiboot "Walfisch" sei zudem auf Streife unterwegs und unterstütze die Suche dadurch indirekt. Drohnen werden laut Sprecher bei der Suche aktuell nicht eingesetzt. 

Bei der Suche setze man auch auf Sportboote, "die melden das dann auch an die Behörden, wenn die unterwegs sind und was sehen", sagte der Sprecher. Den Meeressäuger jetzt zu finden sei auch "Glückssache". Seit der Beobachtung am Freitag waren zunächst keine neuen Sichtungen gemeldet worden. 

Wal hatte sich selbst befreit

Nach tagelangen Bemühungen zahlreicher Helfer hatte sich das Tier in der Nacht auf Freitag nach Tagen selbst von einer Sandbank vor Timmendorfer Strand durch eine per Bagger ausgegrabene Rinne freigeschwommen. Experten sorgen sich um den Meeressäuger, nachdem er zuletzt in Küstennähe geschwommen war. 

Am Freitag war der Wal laut der Sea-Shepherd-Sprecherin noch vor Warnkenhagen (Nordwestmecklenburg) gesehen worden. Mitglieder der Meeresschutzorganisation sowie von Greenpeace begleiteten ihn mit Schlauchbooten. Nach mehreren Stunden beendeten sie die Beobachtung.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.