Bilder: Panda-Nachwuchs im Zoo in Wien

Kleine Sensation im Wiener Tierpark. Dort erblickten Anfang August Panda-Zwillinge das Licht der Welt. Die Aufzucht von Pandas in Gefangenschaft ist extrem schwer, in keinem anderen Zoo Europas gab es bisher Nachwuchs.
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Die kleinen Bären sehen noch nicht wirklich nach Panda aus - sie wiegen nur so viel wie eine Tafel Schokolade.
Tierpark Schönbrunn 5 Die kleinen Bären sehen noch nicht wirklich nach Panda aus - sie wiegen nur so viel wie eine Tafel Schokolade.
Zuerst sahen die Pfelger nur ein Baby. Das zweite versteckte sich im Fell.
Tierpark Schönbrunn 5 Zuerst sahen die Pfelger nur ein Baby. Das zweite versteckte sich im Fell.
Die Bären-Mama kümmert sich liebevoll um die kleinen.
Tiergarten Schönbrunn 5 Die Bären-Mama kümmert sich liebevoll um die kleinen.
Die Bären-Mama kümmert sich liebevoll um die kleinen.
Tiergarten Schönbrunn 5 Die Bären-Mama kümmert sich liebevoll um die kleinen.
Die Bären-Mama kümmert sich liebevoll um die kleinen.
Tiergarten Schönbrunn 5 Die Bären-Mama kümmert sich liebevoll um die kleinen.

Wien - Schloss Schönbrunn ist um eine Attraktion reicher: Im Tierpark der Stadt Wien brachte Panda-Mama Yang Yang am 8.8. um 5.05 Uhr Nachwuchs zur Welt. Die Pfleger gingen erst davon aus, dass nur ein Jungtier das Licht der Welt erblickte.

Doch nach einigen Tagen entdeckten die Betreuer auf den Bildern aus dem Gehege ein weiteres Baby: Es sind also Panda-Zwillinge! Pandas bringen zwar öfters Zwillinge zur Welt, in freier Wildbahn überlebt aber meistens nur das stärkere Tier.

Überlebenschance bei 50 Prozent

Die Entwicklung der beiden Wiener Babys ist bisher nach Auskunft des Zoos nicht schlecht, allerdings kann eine ernsthafte Überlebensprognose erst nach rund 100 Tagen abgegeben werden, weil auch in Zoos die Überlebenschancen von Pandababys in den ersten Wochen nur bei ungefähr 50 Prozent liegen. 

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Zoologin Eveline Dungl: "Beide Jungtiere haben kleine dicke Bäuche und Pandamutter Yang Yang ist sehr entspannt." Fürsorglich kümmert sich das erfahrene Pandaweibchen um seine beiden Jungtiere, putzt und säugt die geschätzt 15 Zentimeter großen Zwillinge.

Pandas zu züchten, ist sehr schwer

"Man sieht die Kleinen auf den Aufnahmen recht selten, weil Yang Yang sie ständig zwischen ihren großen Pfoten wärmt. Sie bekommen aber täglich mehr Flaum und auch die schwarz-weiße Zeichnung ist schon zu erkennen. Was man deutlich hört, sind die Trink- und Komfortlaute, wenn sie von ihr gesäugt oder geputzt werden", wird Dungl auf der Tierpark-Homepage zitiert.

Für den Wiener Zoo ist die Geburt ein großer Erfolg: Große Pandas auf natürlichem Wege zu züchten, ist nach wie vor fast keinem anderen Zoo in Europa gelungen. Binnen 20 Jahren kamen in ganz Europa nur zwei Riesenpandas zur Welt. 

In Belgien kam dann im Juni ein Baby zur Welt, nun also wieder in Wien. Und der gezüchtete Nachwuchs ist äußerst wichtig: Der große Panda gehört zu den extrem vom Aussterben bedrohten Arten.

Weniger als 2000 Tiere leben noch in freier Wildbahn

Nur noch 1.864 Tiere leben in freier Wildbahn im Südwesten Chinas. In den meisten Pandahaltungen setzt man auf künstliche Besamung. Dem Tiergarten Schönbrunn ist es mit der Geburt von Fu Long am 23. August 2007, von seinem Bruder Fu Hu am 23. August 2010 und Fu Bao am 14. August 2013 bereits dreimal gelungen, Große Pandas auf natürlichem Wege fortzupflanzen.

Alle drei leben mittlerweile in China.

 

 
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