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Bataclan-Prozess in Paris: Die Narben bleiben

AZ-Korrespondent Marcus Sauer über den Bataclan-Prozess.
| Marcus Sauer
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Am Mittwoch hat einer der wichtigsten Prozesse in Frankreichs jüngerer Geschichte begonnen. Der islamische Terror hat die Grande Nation schwer traumatisiert, die Bilder aus der Nacht zum 14. November 2015 haben sich tief in das Bewusstsein des französischen Volkes eingegraben.

Frankreich hat den Kampf aufgenommen, Gesetze verschärft, die Sicherheitsbehörden gestärkt. Das französische Lebensgefühl haben die Terroristen nicht zerstören können.

Drei der Haupttäter sind tot

Der Rechtsstaat zeigt seine Stärke, indem er die furchtbaren Geschehnisse mit großem Aufwand aufarbeitet. Was wichtig ist für Menschen, die den Terror damals miterleben mussten, die verletzt wurden oder Angehörige verloren haben.

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Doch schon jetzt ist klar: Der Prozess wird kaum alle Erwartungen und Hoffnungen erfüllen. Was schon daran liegt, dass die drei Haupttäter tot sind und nicht auf der Anklagebank sitzen.

Außerdem: Wie soll es nach diesem unfassbaren Verbrechen schon Gerechtigkeit geben? In juristischem Sinne gewiss. Doch die Narben werden für immer bleiben.

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