Bahnverkehr am Stuttgarter Hauptbahnhof eingestellt

Wegen eines Brandes lief am Mittag nichts mehr am Hauptbahnhof: Der Bahnverkehr wurde eingestellt. Worauf mussten sich Reisende einstellen?
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Der Bahnverkehr ist laut einem Bundespolizeisprecher eingestellt. (Symbolbild)
Der Bahnverkehr ist laut einem Bundespolizeisprecher eingestellt. (Symbolbild) © Bernd Weißbrod/dpa
Stuttgart

Wegen eines Böschungsbrands nahe dem Stuttgarter Hauptbahnhof ist der Bahnverkehr zeitweise eingestellt worden. Das teilte ein Sprecher der Bundespolizei mit. Betroffen von der Sperrung waren sowohl S-Bahn als auch Nah- und Fernverkehr, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte. Der Fernverkehr wurde demnach großteils über Esslingen am Neckar umgeleitet.

Wie die Bahn am Mittag auf X mitteilte, wurde der S-Bahn-Verkehr in der Innenstadt zeitweise gestoppt. Am Nachmittag waren die Löscharbeiten des Böschungsbrands nach Angaben der Bahn und der Bundespolizei abgeschlossen, der Bahnverkehr wurde schrittweise wieder freigegeben. Nach der Störung waren demnach zeitweise noch Fahrplanabweichungen und Zugausfälle möglich.

Laut dem Bundespolizeisprecher war eine starke Rauchentwicklung zu sehen gewesen. Die Feuerwehr Stuttgart teilte auf X mit, dass die Brandstelle schwer zu erreichen gewesen sei. Die Deutsche Bahn stellte deshalb einen Zug zur Verfügung, damit die Einsatzkräfte zu dem etwa 10 Quadratmeter großen Böschungsbrand gelangen konnten, wie der Bahnsprecher sagte.

Gleissperrungen wegen Vegetationsbrand bereits am Vortag

Bereits am Freitag hatte ein Kurzschluss an einer Oberleitung den Bahnverkehr am Stuttgarter Hauptbahnhof zeitweise schwer beeinträchtigt. Zwischenzeitlich waren 12 von 16 Gleisen des Kopfbahnhofs gesperrt, auf S-Bahn-Linien gab es massive Störungen. Auslöser war laut Feuerwehr ein Vegetationsbrand im Gleisvorfeld, den Bahnmitarbeiter gelöscht hatten. Die Bundespolizei ermittelt zur Brandursache.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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