Ein Toter und mehrere Verletzte im Bus bei Unfall in Hamburg

Ein Linienbus kollidiert mit einer Lok – ein Mensch stirbt, mehrere werden verletzt. Wie die Einsatzkräfte am Unfallort in Wilhelmsburg vorgehen und was bisher bekannt ist.
dpa |
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Schwerer Unfall mit Linienbus und Lokomotive in Hamburg.
Schwerer Unfall mit Linienbus und Lokomotive in Hamburg. © Marcus Golejewski/dpa
Hamburg

Bei dem Zusammenstoß eines Linienbusses mit einer Hafenbahn-Lokomotive in Hamburg ist ein Mensch ums Leben gekommen - mehrere weitere sind verletzt worden. Der Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben am Nachmittag an einem unbeschrankten Bahnübergang im Stadtteil Wilhelmsburg. Mehrere Personen in dem Linienbus seien verletzt worden, ein Opfer sei noch am Unfallort gestorben. 

Der Busfahrer wurde nach Angaben eines Feuerwehrsprechers lebensgefährlich verletzt. Zwei Fahrgäste erlitten den Angaben zufolge schwere Verletzungen, sechs weitere wurden leicht verletzt. Die Verletzten wurden in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Die Polizei sperrte den Unfallbereich in der Nippoldstraße für die Rettungsarbeiten, an denen 40 Einsatzkräfte beteiligt waren, weiträumig ab.

Linienbus stark zerstört

Auf Bildern von der Unfallstelle ist ein im Front- und Seitenbereich stark zerstörter Linienbus zu erkennen. Rettungskräfte bargen die Verletzten durch die zerborstene Front des Fahrzeugs. Angaben zur Unfallursache und zur Identität der getöteten und verletzten Personen lagen zunächst nicht vor. 

Die Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache auf. Polizistinnen und Polizisten der Fachdienststelle für Todesermittlungen des Landeskriminalamts und Sachverständige seien im Einsatz. Eingesetzt wurde auch ein 3D-Scanner, um ein detailliertes Bild der Unfallstelle zu erzeugen.

Für Angehörige der Busfahrgäste wurde eine Sammelstelle an der Bushaltestelle in der Nippoldstraße eingerichtet.

Weiterer Unfall im Sommer 2025

Zuletzt war es im vergangenen Sommer zu einem Zusammenstoß einer Rangierlok der Hafenbahn mit einem Lastwagen in Wilhelmsburg gekommen. Damals liefen rund 17.000 Liter Sojaöl aus. Es gab zwei Leichtverletzte.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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