Ausgebüxte Boa: Angst und Schrecken in Graz
GRAZ - Eine drei Meter lange Boa Constrictor ist im österreichischen Graz aus ihrem Terrarium ausgebüxt und versetzt Anwohner in Angst und Schrecken. Die 20 Kilogramm schwere Schlange hatte zuvor ihr Herrchen angegriffen und zu würgen versucht.
In der Hauptstadt der Steiermark flüchtete ein 52 Jahre alter Reptilien-Liebhaber vor seiner Boa aus der Wohnung. Als er ein paar Stunden später zurückkam, war die Boa vermutlich durch eine gekippte Balkontür ausgebüxt. Rund 30 Einsatzkräfte suchten am Montag zunächst vergeblich nach dem Tier.
Mehrere besorgte Anwohner nahmen ihren Nachwuchs aus dem Kindergarten wieder mit nach Hause. Andere ließen ihre Katzen und Hunde vorsichtshalber nicht mehr in den Garten, berichtete die Nachrichtenagentur APA.
Unterdessen trat ein 48-jähriger Mann in Frankfurt seinen jungen Königspython tot, nachdem dieser ihm in die Hand gebissen hatte. Der angetrunkene Mann in Frankfurt am Main bewies Mut – er trat seinen Königspython nach der Bissattacke tot. Er hatte am frühen Montagmorgen mit der ungiftigen und noch jungen Würgeschlange hantiert, als sie zubiss, wie die Polizei berichtete. Daraufhin schleuderte der 48-Jährige das erst knapp einen halben Meter lange Reptil auf den Boden und tötete es mit einem Tritt auf den Kopf. Der Mann, der vorsichtshalber in die Uniklinik gebracht wurde, muss mit einer Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz rechnen. # dpa-Notizblock
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