Arbeitsgemeinschaft: Zunahme der Gewalt gegen Obdachlose

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe beklagt zunehmende Gewalt gegen Obdachlose.
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Zelte von Obdachlosen Personen stehen im Berliner Regierungsviertel.
Kay Nietfeld/dpa Zelte von Obdachlosen Personen stehen im Berliner Regierungsviertel.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe beklagt zunehmende Gewalt gegen Obdachlose.

Berlin - Zunehmende Gewalt gegen Obdachlose beklagt die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe. Seit 1989 seien 502 obdachlose Frauen und Männer durch Gewalt ums Leben gekommen.

Allein 2016 seien es 17 gewesen, berichtet die Frankfurter Rundschau (Freitag) unter Berufung auf Zahlen der Arbeitsgemeinschaft, die dafür zum großen Teil Rechtsextremisten verantwortlich macht.

Lesen Sie auch: Mehr Menschen gefährdet Armutsrisiken - Das ist Dunkel-Deutschland

"Wir beobachten in den letzten Jahren eine Zunahme von Gewalt gegen Wohnungslose. Und immer wieder haben Gewalttaten einen rechtsextremistischen Hintergrund", sagte die stellvertretende Geschäftsführerin Arbeitsgemeinschaft, Werena Rosenke, der Zeitung. Unter den mindestens 179 Todesopfern rechtsextremistischer Gewalt seit 1989 hätten demnach zirka 20 Prozent bis dahin auf der Straße gelebt.

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