Erneut Wolf im Hamburger Westen unterwegs

Jetzt ist es offiziell: Im Hamburger Westen ist ein Wolf unterwegs. Worauf Spaziergänger achten sollen.
dpa |
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Im Hamburger Westen gibt es Meldungen über die Sichtung eines Wolfes. (Archivbild)
Im Hamburger Westen gibt es Meldungen über die Sichtung eines Wolfes. (Archivbild) © Bernd Weißbrod/dpa
Hamburg

Gut ein halbes Jahr, nachdem ein Wolf in einem Hamburger Einkaufszentrum für Schlagzeilen gesorgt hat, ist im Westen der Hansestadt erneut ein Tier aufgetaucht. Mehrere Meldungen über Sichtungen eines Wolfes im Bereich des Klövensteen hätten sich bestätigt, sagte ein Sprecher der Umweltbehörde am Abend der Deutschen Presse-Agentur. 

"Er konnte anhand eines Fotos aus einer Fotofalle identifiziert werden." Damit sei nun klar, "dass es sich definitiv um einen Wolf im Hamburger Westen handelt". Das Forst- und Naherholungsgebiet Klövensteen liegt an der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein.

Bürger sollen bei Begegnung Ruhe bewahren und Abstand halten

Die Bürger wurden aufgefordert, bei Begegnungen mit dem Wolf Ruhe zu bewahren und Abstand zu halten. "Nicht versuchen, sich dem Wolf zu nähern, ihn zu verfolgen oder zu füttern", hieß es. Zudem wurde empfohlen, nicht wegzulaufen, sondern sich bei Bedarf durch lautes Sprechen oder Klatschen bemerkbar zu machen und sich langsam zurückzuziehen. 

Hunde sollten im Klövensteen und angrenzenden Gebieten "unbedingt an der kurzen Leine geführt werden", empfahl die Behörde.

Ferner sollte im Falle einer Sichtung das Wolfsmonitoring der Behörde über die E-Mail-Adresse wolfsberatung@bukea.hamburg.de oder die Telefon-Notfallhotline 0174 6330335 informiert werden.

Im März war Frau durch Wolf in Einkaufspassage verletzt worden

Ende März war ein Wolf aus dem Hamburger Westen bis zur Binnenalster in der Innenstadt gelaufen. Zuvor hatte er sich in eine Einkaufspassage in Altona verlaufen und dort nach Behördenangaben in Panik eine Frau verletzt.

Am Jungfernstieg war das Jungtier schließlich von der Polizei eingefangen und später mit einem Sender versehen in Niedersachsen ausgewildert worden. Wenige Wochen später rissen die Funksignale ab. Die Umweltbehörde geht davon aus, dass das Tier tot ist.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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