Alternativen zur Zigarette: Kein gutes Zeichen

Das Nachwachsen neuer Raucher-Generationen verhindern - Detlef Drewes, der AZ-Brüssel-Korrespondent, über die neuen Ekelfotos auf Zigarettenschachteln.
| Detlef Drewes
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Die Schockbilder auf den Zigarettenschachteln machen Sinn - ein Kommentar von AZ-Korrespondent Detlef Drewes.
dpa/EU/AZ Die Schockbilder auf den Zigarettenschachteln machen Sinn - ein Kommentar von AZ-Korrespondent Detlef Drewes.

Die Bastion der Raucher wurde keineswegs geschliffen. Weder die Verbannung aus Restaurants und Kneipen noch die Konfrontation mit schwarzen Lungenflügeln oder von Krebs befallenen Zungen hat zu einer Abkehr vom Tabak geführt.

Das ändert nichts daran, dass Kampagnen wie die Verbreitung von Schockbildern auf den Verpackungen Sinn macht. Vielleicht führt sie nicht dazu, eine große Zahl von Rauchern zu bekehren. Aber offensichtlich ist sie geeignet, junge Menschen vom Griff zum Glimmstängel abzuhalten. Damit hätte das Projekt erfüllt, was sich die EU-Kommission davon erhofft hat: Das Nachwachsen neuer Raucher-Generationen zu verhindern.

Doch es reicht nicht, die Zigaretten als Gesundheitskiller zu brandmarken. Denn so lange es Alternativen gibt, deren Risiko geringer zu sein scheint, weichen die Betroffenen dorthin aus. Der Trend zu E-Zigaretten und Wasserpfeifen geht nach oben – kein gutes Zeichen.

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