Alpeiner Ferner im Stubaital: Gletscher gibt Leiche nach Jahrzehnten frei

Im Stubaital entdeckt ein Bergführer an einem Gletscher die Leiche eines Mannes. Es dürfte sich um einen seit fast 50 Jahren am Berg vermissten Deutschen aus Rheinland-Pfalz handeln.
| AZ, dpa
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Der Alpeiner Ferner im Stubaital. Hier fand der Bergführer die Leiche.
imago/imagebroker Der Alpeiner Ferner im Stubaital. Hier fand der Bergführer die Leiche.

Neustift - Der Alpeiner Ferner hat womöglich die Leiche eines seit 43 Jahren vermissten Deutschen freigegeben. Ein Bergführer informierte am Sonntag die Behörden, nachdem er im Zuge einer geführten Tour in einem Eisfeld auf rund 3.000 Metern Höhe einen halb aus dem Eis ragenden Körper entdeckt hatte.

Ein Helikopter setzte daraufhin Alpinpolizisten an der Stelle ab. Neben der Leiche fanden die Ermittler einen alten Eispickel und ein Messer - und die Geldbörse des Mannes, die Dokumente darin konnten aber zunächst aufgrund der Nässe und den Alters nicht entziffert werden.

Die Leiche, die starke Mumifizierungsmerkmale aufwies, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft in die Gerichtsmedizin nach Innnbruck gebracht, dort soll eine Obduktion die Identität klären. Nach Angaben der Behörden handelt es sich aber vermutlich um den seit 1974 vermissten Deutschen. Der damals 36-jährige Alpinist aus Rheinland-Pfalz war nach einer Tour nicht mehr im Tal angekommen.

Seitdem galt er als vermisst. Nun hat ihn der Berg freigegeben.

Lesen Sie hier: Bayerische Seilschaft abgestürzt: Polizei will Überlebenden befragen

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