Alle Opfer nach Flugzeugabsturz in Indien geborgen

158 Menschen kamen bei dem Flugzeugunglück am Samstag in Indien ums Leben, acht Personen überlebten. Die Toten wurden bereits geborgen, über die Hälfte ist identifiziert.
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Helfer bergen Verletzte. Ein Bombenanschlag hatte den Zug entgleisen lassen.
dpa Helfer bergen Verletzte. Ein Bombenanschlag hatte den Zug entgleisen lassen.

NEU DELHI - 158 Menschen kamen bei dem Flugzeugunglück am Samstag in Indien ums Leben, acht Personen überlebten. Die Toten wurden bereits geborgen, über die Hälfte ist identifiziert.

Nach dem Flugzeugabsturz in der indischen Stadt Mangalore haben Helfer alle 158 Todesopfer geborgen und 87 von ihnen identifiziert. Das sagte eine Sprecherin der Gesellschaft Air India Express am Sonntag. Die acht Überlebenden des Absturzes liegen im Krankenhaus. Einer von ihnen befinde sich in ernstem Zustand, die übrigen würden wegen Verbrennungen und anderer Verletzungen behandelt, erklärte die Notfall-Koordinatorin der Fluglinie, Harpreet Singh, bei einer Pressekonferenz in Mumbai. Unterdessen wurde die Suche nach dem Flugschreiber und dem Stimmenrekorder fortgesetzt.

Die Passagiermaschine vom Typ Boeing 737-800 der Gesellschaft Air India Express war in der südwestindischen Stadt bei der Landung über die Piste hinausgeschossen und in Flammen aufgegangen. An Bord von Flug 812 befanden sich insgesamt 166 Menschen.

Ein Team mit Experten für die DNA-Identifizierung von Toten ist ebenfalls am Unglücksort eingetroffen. Es wird die Erbsubstanz der Leichen mit jener von Angehörigen vergleichen, um Gewissheit zu schaffen.

Die Polizei und die zivile Luftfahrtbehörde untersuchen den Absturz. Dabei sollen auch ein Team der Herstellerfirma Boeing und Experten der US-Regierung helfen.

Singh ergänzte, dass ihre Fluggesellschaft den Hinterbliebenen Ansprechpartner, sogenannte „Engel von Air India“, zur Seite gestellt habe. Sie sollten den Trauernden bei der Reise nach Mangalore und der Überführung der Toten helfen.

dpa

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