"Aktenzeichen XY..." sucht Hinweise auf Sparkassen-Coup

Rote und gelbe Handschuhe, gestohlene Kennzeichen: Die Polizei sucht mit Hilfe des ZDF nach Hinweisen auf Täter des Einbruchs in den Tresorraum einer Sparkassen-Filiale in Gelsenkirchen.
dpa |
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Ein großes Loch ist in der Wand eines Vorraums zum Tresorraums einer Sparkasse zu sehen. In der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY..." wurde das Werkzeug vorgeführt, mit dem so ein Loch mit großem Lärm gebohrt werden kann. (Archivbild)
Ein großes Loch ist in der Wand eines Vorraums zum Tresorraums einer Sparkasse zu sehen. In der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY..." wurde das Werkzeug vorgeführt, mit dem so ein Loch mit großem Lärm gebohrt werden kann. (Archivbild) © -/Polizei Gelsenkirchen/dpa
Mainz/Gelsenkirchen

Mit dem durchdringenden Lärm eines Kernbohrers hat Moderator Rudi Cerne am Mittwochabend zum Auftakt der ZDF-Fahndungssendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" die Zuschauer begrüßt. Mit so einem Werkzeug aus dem Hoch- und Tiefbau, so Cerne, haben bislang unbekannte Täter ein Loch in eine Wand der Sparkasse Gelsenkirchen gebohrt. Der Moderator sprach von der Tat am 27. Dezember 2025 von einem "Einbruch von historischem Ausmaß". Die vermutete Beute, so der ZDF-Moderator, könne bis zu 100 Millionen Euro hoch sein. Die Täter hatten rund 3.100 Schließfächer aufgebrochen und waren mit dem Inhalt geflüchtet. 

Nach dem Stopp des lauten Bohrers zu Beginn der Livesendung spielt Cerne Fotos von auffälligen Details des Einbruchs aus den Überwachungskameras ein. Die Bilder zeigen einen der Täter mit einem auffälligen Pullover, einen mit gelben sowie einen mit auffälligen roten Handschuhen und die gestohlenen Kennzeichen der beiden Fluchtfahrzeuge. Wer Hinweise zu den Details geben könne, so Cerne, soll sich an die Gelsenkirchener Polizei wenden. 

Zum Ende der 90 Minuten langen Livesendung zog Cerne mit der Polizei im Studio eine erste Bilanz. Ein Beamter des Landeskriminalamtes aus Bayern berichtete, dass es mit Abstand die meisten Hinweise zum Tod einer jungen Frau aus Kempten im Jahr 1981 gab. Von Hinweisen auf den Einbruch in die Sparkasse in Essen berichtete der Beamte nicht. 

Bei dem Einbruch Ende Dezember hatten die Täter mehrere Sicherheitssysteme überwunden und sich direkt in den Tresorraum der Sparkassen-Filiale gebohrt. Die Polizei ermittelt mit starken Kräften und hat in den vergangenen Tagen angefangen, die Schließfachbesitzer einzeln zu befragen. 

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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