Adventskalender verursachen viel Verpackungsmüll

Schokolade, Bier, Erotikartikel: Adventskalender kommen mit verschiedene Füllungen daher. Eine Gemeinsamkeit ist jedoch der riesige Menge an Verpackungen. Für die Verbraucher extra draufzahlen.
| dpa
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Leere Adventskalender liegen zusammen mit einer Rolle Geschenkband auf dem Boden.
Lucas Bäuml/dpa/dpa Leere Adventskalender liegen zusammen mit einer Rolle Geschenkband auf dem Boden.

Bremen - Adventskalender verursachen aus Sicht von Umwelt- und Verbraucherschützern sehr viel Müll. Die Menschen zahlten bei vielen Produkten viel Geld für die Verpackung, teilte die Verbraucherzentrale Bremen mit.

Der Preis pro 100 Gramm für die Schokolade im Kalender sei zum Beispiel oft doppelt so hoch wie der Preis einer 100-Gramm-Tafel. Ein Grund dafür sei die Aufmachung der Verpackung. "Es bleibt eine große Menge Plastik übrig", sagte Annabel Dierks von der Verbraucherzentrale. Kritisch sieht die Organisation auch, dass manche Produkte mit kindlichen Motiven Alkohol enthalten, ohne dass es eine deutlich sichtbare Kennzeichnung gibt.

Das Umweltbundesamt verweist darauf, dass der Verpackungsverbrauch in Deutschland seit Jahren ansteigt - mit negativen Folgen für die Umwelt und den Rohstoffverbrauch. Die Behörde fordert, auf unnötige Verpackungen zu verzichten. Auch in der Weihnachtszeit sei es möglich, verpackungsfreie Produkte oder wiederverwendbare Verpackungen zu benutzen, sagt Sina Kummer. Adventskalender zum Wiederverwenden seien eine gute Alternative.

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