Abriss von Genuas Unglücksbrücke soll nächste Woche beginnen

Der Abriss der Reste der Unglücksbrücke von Genua soll in dieser Woche beginnen. Der Regionalpräsident von Ligurien, Giovanni Toti, sagte am Samstag auf der Baustelle, er hoffe, dass am Montag ein Richter die Beschlagnahmung der Brückenreste aufheben werde.
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Blick auf Überreste der Morandi-Brücke in Genua.
Lena Klimkeit/Archiv/dpa Blick auf Überreste der Morandi-Brücke in Genua.

Genua - Der Abriss der Reste der Unglücksbrücke von Genua soll in dieser Woche beginnen. Der Regionalpräsident von Ligurien, Giovanni Toti, sagte am Samstag auf der Baustelle, er hoffe, dass am Montag ein Richter die Beschlagnahmung der Brückenreste aufheben werde.

Dann könne es losgehen. Genuas Bürgermeister Marco Bucci sagte, die neue Brücke solle "zu Weihnachten 2019" fertig sein. Die 45 Meter hohe Morandi-Autobahnbrücke war am 14. August nach einem Gewitter eingestürzt. 43 Menschen kamen ums Leben. Die Brücke war auch eine wichtige Verbindung zwischen den östlich und westlich des Flüsschens Polcevera gelegenen Stadthälften Genuas und Teil der Küstenautobahn von Norditalien nach Südfrankreich.

Die beiden Rumpfteile stehen noch. Die Staatsanwaltschaft ermittelte unter anderem gegen den Autobahnbetreiber Autostrade per l'Italia. Eigentlich sollte der Abriss am Samstag beginnen, stattdessen wurde in einem eher symbolischen Akt nur die Baustelle offiziell eröffnet.

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