A44 gesperrt - Windrad-Flügel könnte abfallen

Die A44 bei Jackerath in NRW ist derzeit gesperrt, weil der Flügel eines Windrads abgeknickt ist und runterfallen könnte. Was kann man da tun? Erstmal nur warten.
dpa |
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Der Flügel eines Windrads ist abgeknickt, weshalb eine angrenzende Autobahn gesperrt werden musste.
Der Flügel eines Windrads ist abgeknickt, weshalb eine angrenzende Autobahn gesperrt werden musste. © Thomas Banneyer/dpa
Jackerath

Weil der Flügel eines Windrads abgeknickt ist, ist die A44 zwischen dem Autobahndreieck Jackerath und dem Autobahnkreuz Holz im Westen von NRW derzeit voll gesperrt. Nach Polizei-Angaben könnte der Flügel eines Windrads abbrechen und runterfallen. Es gebe bisher keine Hinweise auf einen Sabotageakt. 

Der Einsatzleiter der Feuerwehr, Guido Garbe, sagte, der abgeknickte Flügel hänge herunter und stelle eine Gefahr dar. "Wir haben einen Bereich von 400 Metern, der abgesperrt ist." Dieser Gefahrenbereich sei so groß, weil man nicht wisse, was passiere, wenn das Flügelblatt herunterfalle. "Wo geht das hin? Da weiß man nicht genau, durch den Wind, wo genau wird das landen? In diesem Bereich liegt die BAB44, die ist zurzeit voll gesperrt, weil das natürlich eine Riesengefahr ist, wenn das Ding runterkommt und dann zufälligerweise auch auf die Autobahn geht." 

Wie lange der Einsatz noch dauert weiß niemand

Die Feuerwehr warte jetzt darauf, dass der Flügel vielleicht von allein abfalle. Gleichzeitig werde der Betreiber aber versuchen, das Windrad per Fernsteuerung zu bewegen, sodass es möglicherweise herunterfalle. "Wir können zurzeit nicht abschätzen, wie lange dieser Einsatz dauern wird", sagte Garbe. 

Das Windrad steht auf einem Gelände des Energiekonzerns RWE. "Wir können bestätigen, dass ein Rotorblatt an einer Windenergieanlage im Windpark Bedburg am Tagebau Garzweiler beschädigt ist", teilte ein Sprecher des Unternehmens mit. Die Windturbine sei vom Hersteller Nordex errichtet worden. "RWE hat die Anlage noch nicht abgenommen und übernommen", so der Sprecher.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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