57 Tote bei Überschwemmungen in China

Bei schweren Überschwemmungen sind in China in den vergangenen drei Wochen mindestens 57 Menschen ums Leben gekommen.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ bei Google News

Peking - 29 würden noch vermisst, berichtete am Dienstag nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua das Verwaltungsministerium in Peking. Mehr als zwölf Millionen Menschen seien betroffen. Mehr als 1,2 Millionen Menschen seien in den Provinzen Henan, Shaanxi, Hubei und Sichuan bei Evakuierungen in Sicherheit gebracht worden.

Zehntausende Häuser seien zerstört, berichtete Xinhua. Der direkte wirtschaftliche Schaden wurde auf 17 Milliarden Yuan - umgerechnet 1,9 Milliarden Euro - beziffert. Mehr als 650 000 Hektar landwirtschaftliche Flächen seien betroffen. Das Ministerium hat nach eigenen Angaben tausende Zelte sowie wattierte Decken und Kleidung in die Überschwemmungsgebiete bringen lassen.

Nach sintflutartigen Regenfällen wurde auch am Jangtse-Strom Hochwasseralarm gegeben. Die höchste Flutwelle dieses Jahres steuerte auf den Drei-Schluchten-Damm zu, wie Xinhua berichtete. Der Wasserstand in dem Reservoir stieg auf 160 Meter, 16 Meter unter der kritischen Grenze. Seit Montag werden aus Sicherheitsgründen 21 000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde abgelassen.

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
0 Kommentare
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion unserer Artikel nur 72 Stunden nach Veröffentlichung zur Verfügung steht.
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.