27 Tote bei zwei Überfällen auf Gaststätten in Südafrika

Binnen weniger Stunden sind bei einem schweren Überfall auf eine Kneipe 17 Menschen und bei einem weiteren auf ein Grillrestaurant 10 Menschen gestorben. Nach den flüchtigen Tätern wird gefahndet.
dpa |
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Nach den Verdächtigen wird gefahndet.
Nach den Verdächtigen wird gefahndet. © Kristin Palitza/dpa
Johannesburg

Bei zwei schweren Angriffen mit Schusswaffen sind in Südafrika binnen weniger Stunden insgesamt 27 Menschen getötet worden. In einer Kneipe in der Provinz Gauteng wurden am Samstagabend 17 Menschen erschossen. Bei einem weiteren Vorfall nahe Kapstadt wurden am frühen Sonntagmorgen zehn Menschen getötet. Viele weitere Menschen wurden verletzt.

In Wedela, einer Bergbaustadt südwestlich von Johannesburg, eröffneten nach Polizeiangaben am Samstag gegen 21.30 Uhr Ortszeit acht bewaffnete Männer das Feuer auf Gäste einer Kneipe. Die Täter schossen zunächst auf Menschen, die sich vor dem Lokal aufhielten, und setzten ihren Angriff anschließend im Inneren fort. Dabei sollen sie mit AK-47-Gewehren und Pistolen bewaffnet gewesen sein. 

Nach Angaben der Polizei durchsuchten die Täter einige Gäste und nahmen deren Mobiltelefone an sich, anschließend flüchteten sie in zwei Fahrzeugen. Zwei weitere Fahrzeuge wurden während des Angriffs in Brand gesetzt. Unter den 17 Todesopfern waren 13 Männer und vier Frauen. Sie wurden noch am Tatort für tot erklärt. 15 Menschen erlitten Schussverletzungen und wurden zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht.

Motive sind unklar

Bei dem zweiten Angriff auf ein Grillrestaurant im Township Lwandle nahe der Küstenstadt Kapstadt wurden nach den vorliegenden Angaben zehn Menschen getötet und elf weitere verletzt. 

In beiden Fällen sind die Motive für die Taten nach Polizeiangaben bislang unklar. Festnahmen gab es zunächst nicht, nach den Verdächtigen wird gefahndet. Südafrika zählt zu den Ländern mit besonders hoher Gewaltkriminalität.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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