Zwei Schüsse ins Gesicht: Nach einem Streit in der Schwanthalerstraße in München flüchten Jugendliche

Eine Rangelei zwischen einem 44-Jährigen und einer Gruppe Jugendlicher in der Münchner Schwanthalerstraße eskaliert: Ein junger Mann zieht eine Schreckschusswaffe und schießt dem Opfer aus nächster Nähe ins Gesicht. Der Täter flüchtet, die Polizei sucht dringend Zeugen.
Irene Kleber |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Die Polizei sucht Zeugen: Wer hat am Freitagabend an der Schwanthalerstraße einen Streit mit einer Gruppe junger Leute beobachtet, bei dem mit einer Schreckschusswaffe geschossen wurde?
Die Polizei sucht Zeugen: Wer hat am Freitagabend an der Schwanthalerstraße einen Streit mit einer Gruppe junger Leute beobachtet, bei dem mit einer Schreckschusswaffe geschossen wurde? © IMAGO/Lorenzo Filippucci (Symbolbild)

Warum der 44-jährige Oberpfälzer am späten Freitagabend auf der Schwanthalerstraße mit sechs Jugendlichen in Streit geriet, ist unklar. Die Streiterei eskalierte jedenfalls, am Ende schoss einer der Jugendlichen dem Mann mit einer Schreckschusswaffe ins Gesicht und verletzte ihn schwer. Die Polizei sucht nun den Täter und bittet um Zeugenhinweise.

Erst eine Watschn, dann eine Schreckschusswaffe

Es war gegen 22 Uhr, als am Freitag die zunächst verbale Streiterei auf Höhe der Schwanthalerstraße 120 losging. Laut Polizei habe der Oberpfälzer im Verlauf des Streits einer Person mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Ein anderer Jugendlicher aus dieser Gruppe habe daraufhin eine Rangelei mit dem 44-Jährigen begonnen. Schließlich habe der Jugendliche eine Schreckschusswaffe gezogen und dem Mann aus etwa 20 Zentimetern Entfernung zwei Mal ins Gesicht geschossen. Danach sei die gesamte Gruppe geflüchtet.

Platzwunde über dem Auge und an der Schläfe

Der 44-Jährige habe eine Platzwunde an der Schläfe und eine zweite über einem seiner Augen davongetragen, er wurde ambulant im Krankenhaus behandelt. Trotz sofortiger Fahndung konnten die Beamten keinen der beteiligten Jugendlichen mehr antreffen. Das Kommissariat 24 übernahm die weiteren Ermittlungen.
Nun sucht die Polizei Zeugen. Der Täter wird als männlich, 17 bis 20 Jahre alt, 180 bis 190 Zentimeter groß und dunkelhäutig beschrieben. Er war dunkel bekleidet (mit einem Kapuzen-Hoodie) und in Begleitung einer weiblichen Person, die ein grünes Dirndl trug und lockige braune Haare hatte.
Wer den Sachverhalt beobachtet hat oder auch sonst Angaben zu den geflüchteten Personen machen kann, meldet sich beim Polizeipräsidium München (Kommissariat 24), Telefon: 089/2910-0, oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.