Zum Knuddeln: Tierisches Welpen-Trio am Münchner Hauptbahnhof
Eine Streife der Bundespolizei hat am Dienstagabend im Münchner Hauptbahnhof einen Reisenden aus der Ukraine entdeckt. Der Mann war mit drei augenscheinlich noch sehr jungen Hundewelpen unterwegs. Aufgrund von Unstimmigkeiten hinsichtlich der Herkunft und der mitgeführten Dokumente wurden die Tiere zunächst in die Obhut der Bundespolizei genommen.
Drei Hundebabys in der Transportbox
Der Mann aus Bornheim hatte die drei Welpen in eine kleine Transportbox gepfercht. Dazu legte er nach Angaben einer Sprecherin der Bundespolizei für die Tiere entsprechende Heimtierausweise vor. "Im Rahmen der Überprüfung ergaben sich jedoch mehrere Unstimmigkeiten, die eine abschließende Klärung vor Ort nicht ermöglichten", so die Behördensprecherin.
Auch die Angaben des Mannes zur Herkunft und zum Erwerb der Hunde ließen weitere Fragen offen. Um insbesondere das Wohl der jungen Tiere sicherzustellen und eine Prüfung durch die zuständige Behörde zu ermöglichen, wurden die drei Welpen vorübergehend von dem Mann getrennt.

Welpen bleiben vorerst auf der Wache
Bis zur Klärung der weiteren Verfahrensweise sind die drei Hundebabys bei der Bundespolizei gut aufgehoben. Auf der Dienststelle wurde für eine geeignete und sichere Unterbringung gesorgt. Decken, Futter und ausreichend Wasser standen ebenso bereit wie ein kleiner nächtlicher Ausflug an die frische Luft.
Auch an Zuwendung mangelte es den jungen Gästen nicht: Die Welpen zeigten sich gegenüber den Beamtinnen und Beamten ausgesprochen zutraulich und verschmust. Die notwendigen Streicheleinheiten gehörten deshalb selbstverständlich ebenfalls zum nächtlichen "Betreuungsprogramm". Für die Bundespolizei steht zunächst im Vordergrund, dass die Tiere bis zur Klärung ihrer Herkunft und ihres weiteren Verbleibs sicher und angemessen versorgt sind.
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