Zukunft des Jennerwein: Jetzt spricht der neue Chef

Der Jennerwein wurde in seiner heutigen Form schon totgesagt, doch nun meldet sich der neue Betreiber zu Wort. Er habe vor, das Traditionslokal wie bisher weiterzuführen, sagt Thomas Welcker.
| Felix Müller
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Kult: der Jennerwein an der Belgradstraße.
Kult: der Jennerwein an der Belgradstraße. © Daniel von Loeper

München - Unterschiedlicher könnte die Darstellung kaum sein. Während der bisherige Jennerwein-Wirt Bernhard Steinweg dieser Tage auf der Jennerwein-Facebook-Seite mitteilen ließ, dass der Jennerwein in bisheriger Form tot sei, erklärt sein Nachfolger Thomas Welcker: "Der Jennerwein wird von uns in seinem Charakter als Boazn erhalten bleiben."

Welcker teilte der AZ mit, er verwirkliche sich mit dem Jennerwein "einen Kindheitstraum". Er betreibt mit seinem Team unter anderem die Max-Emanuel-Brauerei.

"Außer Deko-Elementen gehört dem Pächter nichts"

Sein Vorgänger hatte wie berichtet unter anderem erklärt, dass "fast 60 Jahre lang eine unverwechselbare Patina herangereift" sei, es hätten sich "bedeutungsvolle Erinnerungsstücke" angesammelt, durch die der einzigartige Jennerwein-Geist entstanden sei. Nun habe man sich leider auf keine Ablöse einigen können. Weshalb der Laden ausgeräumt übergeben werde, so wurde das allgemein verstanden.

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Stimmt nicht, sagt Thomas Welcker. Beim Jennerwein handele es sich um ein Pachtobjekt, "außer Deko-Elementen gehört dem Pächter nichts". Heißt: Er kann den Tresen und die Möbel übernehmen. Bei Steinwegs Elementen, für die der viel Geld verlangt habe, handele es sich um "drei T-Shirts, eine Tapete für 800 Mark, ein Senta-Berger-Bild und ein paar Geweihe sowie einen alten Kronleuchter".

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