Zschäpe stellt Befangenheitsantrag gegen Richter

Die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe hat am Mittwoch erneut einen Befangenheitsantrag gegen die Richter im NSU-Prozess gestellt.
| AZ/dpa
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Beate Zschäpe neben ihren Anwälten Hermann Borchert (l) und Mathias Grasel.
Andreas Gebert/dpa Beate Zschäpe neben ihren Anwälten Hermann Borchert (l) und Mathias Grasel.

München - Einer ihrer Pflichtverteidiger, Wolfgang Stahl, warf dem Oberlandesgerichts München (OLG) vor, Kritik an dem psychiatrischen Gutachten über Zschäpe mit "nicht nur den Anschein der Willkür weckenden Begründungen" abgelehnt zu haben. Zschäpe schloss sich dem Antrag Stahls nach einer Besprechung mit ihren beiden Vertrauensanwälten Hermann Borchert und Mathias Grasel an.

Psychiatrisches Gutachten: NSU-Prozess: Kein Blick in Zschäpes Seele

Das Gericht hatte eigentlich geplant, am Dienstag und Mittwoch den psychiatrischen Sachverständigen Henning Saß anzuhören. Dagegen hatten sich Stahl, Heer und Sturm schon am Vortag gewandt und verlangt, Saß wegen "methodischer" Mängel in einem schriftlich eingereichten Vorab-Gutachten abzuberufen. Das hatte das Gericht am Mittwochmorgen abgelehnt. Zschäpe ist im NSU-Prozess wegen Mittäterschaft an den zehn Morden und zwei Sprengstoffanschlägen des "Nationalsozialistischen Untergrunds" angeklagt.

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