Zoll verhindert Gold-Schmuggel am Flughafen München

Ein Österreicher wollte am Flughafen München mit angeblich selbst geschürftem Gold einreisen.
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Mit Gold im Gepäck war der Mann am Zoll aufgefallen.
Mit Gold im Gepäck war der Mann am Zoll aufgefallen. © Zoll München

München - Die kleine Plättchen waren in Reagenzgläsern eingepackt: Ein 69-jähriger Österreicher ist mit Gold im Gepäck am Münchner Flughafen aufgefallen.

Der Österreicher wollte Ende September den Zollbereich durch den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren verlassen, als Zöllner ihn zur Kontrolle des Reisegepäcks baten. Bei der Durchsicht seiner Handtasche kamen fünf Glasbehälter mit Rohgold zum Vorschein. Insgesamt rund 64 Gramm Gold befand sich darin.

Mann mit Gold im Gepäck am Flughafen aufgefallen

Zu den Zöllnern sagte der 69-Jährige, dass es sich "um Rohgold handelt, dass er in Alaska sechs Wochen selbst geschürft hatte", so Marie Müller, Sprecherin des Hauptzollamts München. Die Zöllner leiteten gegen den Beschuldigten ein Strafverfahren wegen versuchter Steuerhinterziehung ein. Der Mann musste eine Sicherheitsleistung zahlen, bevor er seine Heimreise nach Österreich antreten konnte.

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Reisemitbringsel sind bei der Einreise aus einem Nicht-EU-Mitgliedstaat beim Zoll anzumelden. Für Waren (worunter das Gold fällt) gilt eine Freigrenze bis zu einem Warenwert von insgesamt 430 Euro. Das Gold überschritt diesen Wert deutlich.

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