Young Ambassador Franz-Josef Möller: Für München nach Edinburgh zu Eurocities

Franz-Josef Möller vertritt München als Young Ambassador bei der Eurocities Jahresversammlung der europäischen Großstädte in Edinburgh
| Michael Burner / Onlineredaktion
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Ein Symbol für Europa: Die #munich4EUROPE-Skyline soll den europäischen Gedanken in München sichtbarer machen.
munich4europe Ein Symbol für Europa: Die #munich4EUROPE-Skyline soll den europäischen Gedanken in München sichtbarer machen.

Franz-Josef Möller vertritt München als Young Ambassador bei der Eurocities Jahresversammlung der europäischen Großstädte in Edinburgh

Europa. Edinburgh. München. Gemeinsam mit dem Referat für Arbeit und Wirtschaft hat sich die Abendzeitung auf die Suche nach einem begeisterten Europäer aus München gemacht, der die Stadt als Young Ambassador bei Eurocities in Edinburgh vertreten darf.

München engagiert sich seit Jahren in Europas führendem Städtenetzwerk Eurocities, das die Interessen der Kommunen in der EU vertritt. Für das Jahrestreffen vom 28. bis 30. November 2018 in Edinburgh waren alle Städte aufgerufen, eine junge Botschafterin oder einen jungen Botschafter mitzubringen. Die Nachwuchs-Europäer sollen sich aktiv an der Konferenz beteiligen möchten. Schließlich ist 2018 das Jahr der Jugend in Schottland.

Auch junge Münchner, die sich für ein aufgeschlossenes Europa ohne Grenzen stark machen möchten, konnten ein kurzes Video zur Bewerbung einschicken. Die Bewerber sollten erklären, warum genau sie als Young Ambassador nach Edinburgh fahren sollen. Am besten ist das Franz-Josef Möller gelungen. Ihn hat die Jury als Sieger ausgewählt. Der 19-Jährige darf in Edinburgh mit anderen jungen Europäern aus Amsterdam, Barcelona, Stockholm, Warschau und vielen anderen Städten über die Zukunft Europas diskutieren.

AZ: Franz, du darfst als Young Ambassador München vertreten. Stell dich mal kurz vor.
FRANZ: Hi! Franz-Josef Möller ist mein Name. Ich bin 19 Jahre alt und studiere im 5. Semester Betriebswirtschaftslehre. Dual arbeite ich dazu bei der Landeshauptstadt München im IT-Projekt-Bereich. Ich wohne in der Maxvorstadt.

Woran denkst du, wenn du an das Wort Europa denkst? Was bedeutet Europa für dich?
Europa ist ein Wort der Möglichkeiten. Als Teil der Generation Interrail und Erasmus ist es die Freiheit, Menschen, Orte und Kulturen ohne Probleme kennenlernen zu können. Angefangen beim Schüleraustausch nach Frankreich, bis hin zum Urlaub in Italien. Europa ist mehr als die Behörden in Brüssel. Es sind die Menschen und Geschichten dahinter. Ein Garant für Frieden und Wohlstand.

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Ein Symbol für Europa: Die #munich4EUROPE-Skyline soll den europäischen Gedanken in München sichtbarer machen. Foto: munich4europe

Gibt es einen Bürgermeister einer Stadt, mit dem du dich in Edinburgh gerne unterhalten würdest – oder dem du besonders gerne eine Frage stellen würdest?
Ich würde gerne den Bürgermeister von Estlands Hauptstadt Tallinn, Taavi Aas, treffen. Seine Stadt ist einer der Vorreiter für eGovernment, für die Digitalisierung von Verwaltung und damit mehr Bürgerfreundlichkeit. Es sind aber viele Persönlichkeiten mit großen Lebensläufen vor Ort. Ich freue mich auch, diese ohne Manuskript kennenzulernen. Denn spontane Gespräche sind oft die besten.

Was erhoffst du dir von dem Zusammentreffen mit den anderen Young Ambassadors der europäischen Städte?
Von Portugal bis Finnland, von Groß- bis Kleinstadt sind ja Jung-Botschafter dabei. Spannend wird deren Hintergrund und ihr Blick auf Europa sein. Optimal wäre es, ein gemeinsames Projekt auf die Beine zu stellen. Etwa Schul- oder Sportvereinaustausch. In Vorbereitung dazu bin ich auch schon mit einigen in Kontakt getreten.

Als München-Vertreter: Würdest du deinen Kollegen eher Weißwürste oder Schweinsbraten servieren?
(lacht) Ich denke, mit einem bayrischen Weißwurst-Frühstück ist ein guter Start für den Tag gelegt. Mittags und abends setze ich auf gute Pläne der griechischen und spanischen Vertreter.

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Wie kann München von dem Projekt Eurocities profitieren?
Die Eurocities sind vor allem deswegen so genial, weil alle erfolgreichen Städte in Europa die gleichen Themen auf der Agenda haben: Mobilität, der Wohnungsmarkt, oder auch die Luftqualität. Darum freut es mich, dass München hier aktiv den Austausch sucht.

Was wünschst du dir für das Europa der Zukunft?
Europa ist wegen seiner Geschichte und seiner Bevölkerungsdichte eine Schicksalsgemeinschaft. Das sehe ich positiv. Bei den vorhandenen Problemen wünsche ich mir mehr Optimismus. Wir haben das Glück, in einem der lebenswertesten Teile der Welt zu Hause zu sein. Mein Wunsch daher: Einheit in der Vielfalt.

Mehr Infos finden Sie auf eurocities.eu und munich4europe.de

Eisbach, Königsplatz, Marienplatz etc.: Hier seht ihr das Bewerbungsvideo von Young Ambassador Franz:

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