Wohnmobilräuber verurteilt: Urlauber können aufatmen

Nach einer Serie von Wohnmobileinbrüchen auf bayerischen Rastplätzen sind zwei Rumänen (26, 32) zu je mehr als zwei Jahren Haft verurteilt worden.
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Die Einbrüche in die Wohnmobile ereigneten sich auf Raststätten. (Archivbild)
imago/Horst Rudel Die Einbrüche in die Wohnmobile ereigneten sich auf Raststätten. (Archivbild)

München - Nach einer Serie von nächtlichen Einbrüchen in Wohnmobile sind ein 26- und ein 32-jähriger Rumäne zu jeweils zwei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt worden.

Im Herbst letzten Jahres hatten sie an insgesamt zehn Rastanlagen in Süddeutschland rund ein Dutzend Wohnmobile aufgebrochen und schlafende Urlauber überfallen. Die Täter erbeuteten Bargeld, Schmuck und Technik im Wert von fast 8.000 Euro.

Abhöraktion der Polizei führt zum Erfolg

Der Ablauf der Taten war dabei immer gleich: Während einer der beiden mit laufendem Motor wartete, stach der andere die Türen auf und suchte nach Geldbörsen und Wertsachen. In einigen Fällen konnten erwachende Urlauber die Räuber rechtzeitig durch Schreie und laute Gespräche vertreiben. Das Fluchtfahrzeug trug zur Tarnung ein britisches Kennzeichen.

Durch Abhören der Handygespräche der Täter konnte die Polizei sie lokalisieren und schließlich festnehmen. Beide gaben die Einbrüche zu. Der Verdacht, dass vorab Gas in die Wohnmobile geleitet worden war, um etwaige Hunde zu betäuben, hat sich nicht bestätigt.

Betroffen waren die Rastanlagen Holzkirchen, Irschenberg, Samerberg-Süd, Gelbelsee-Ost, Köschinger Forst, Chiemsee, Hochfelln-Nord, Irschenberg, Greding-Ost und Holledau.

Das Urteil ist rechtskräftig. Die beiden Täter werden den Schaden erstatten.

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