Winterdienstbilanz: München gab über 13 Millionen Euro mehr aus

Der städtische Winterdienst rückte in dieser Saison zu zahlreichen Einsätzen aus - weitaus öfter als noch im letzten Jahr. Die Kosten stiegen für München daher stark an.
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Die Winterdienstsaison 2020/2021 begann im November mit frostigen Nächten, ab Januar herrschte dann typisches Winterwetter. (Archivbild)
Die Winterdienstsaison 2020/2021 begann im November mit frostigen Nächten, ab Januar herrschte dann typisches Winterwetter. (Archivbild) © dpa

München - Es war ein Winter mit starken Schneefällen, langen Frostperioden und eisigen Temperaturen. Die Kosten für den Winterdienst in München fielen dementsprechend hoch aus: 23,8 Millionen Euro gab die Stadt für Sicherungs- und Räumeinsätze aus - mehr als doppelt so viel wie im letzten Jahr. 

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Harter Winter - hohe Kosten

Wie das Baureferat mitteilt, kam es in der Winterdienstsaison 2020/2021 zu 139 Einsatztagen. An 22 Tagen hatte es in diesem Winter geschneit. Der Winter im Vorjahr war mit nur sechs Schneefalltagen vergleichsweise mild verlaufen. Das verbrauchte Material ist in der Konsequenz drastisch gestiegen: 14.000 Tonnen Streusalz wurde in diesem Winter benötigt, im letzten waren es nur 5.500 Tonnen. Ähnlich hoch ist die Zahl beim Splitt - 3.500 Tonnen stehen 17.000 Tonnen gegenüber. Insgesamt belaufen sich die Kosten für diese Saison auf 23,2 Millionen Euro, im letzten Jahr waren es nur 9,4 Millionen Euro.

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