Wilde Verfolgungsjagd durch Trudering: Dann hat Diensthündin "Winkie" zugeschnappt
Nach etwa einer Stunde wilder Verfolgungsjagd war es die Polizei-Diensthündin "Winkie", die einen 20-jährigen Münchner endgültig dingfest machte.
Der Mann, wohl unter Drogen und auch Alkohol, fiel kurz nach Mitternacht am Donnerstag einer Polizeistreife auf, als er auf der Wasserburger Landstraße in einem gemieteten VW Polo unterwegs war. Er hatte aber keine Lust auf eine Kontrolle und raste davon.
Wilde Verfolgungsjagd in Trudering
Wie ein Polizeisprecher erläutert, waren dann zehn bis 15 Streifen und auch ein Hubschrauber im Einsatz, um den Flüchtigen zu verfolgen.
Auf seiner Flucht fuhr der 20-Jährige beim Sportplatz des TSV Waldtrudering durch einen Zaun, einmal über den Platz und wieder raus. Dann krachte er in eine Grundstücksmauer und beschädigte mehrere geparkte Autos.
Auch sein Mietwagen hatte Schaden davongetragen und er konnte damit nicht mehr weiterfahren, darum rannte er davon. Zunächst versuchte der 20-Jährige auf seiner Flucht vor der Polizei, sich unter einem Auto zu verstecken, wurde aber da entdeckt und dann vom Polizei-Hundeführer und seinem Diensthund "Winkie" verfolgt.
Polizeihund "Winkie" schnappt den Flüchtigen
Bei der Festnahme hat er sich laut Polizei gewehrt und auch nach dem Hund getreten. Der hat dann ein paar Mal "zugeschnappt", wie ein Sprecher sagt. Der Mann erlitt dabei oberflächliche Bisswunden und wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Nach der medizinischen Behandlung und einer Blutentnahme wegen des Verdachts auf Drogen- und Alkoholmissbrauch wurde der Mann wieder entlassen.
Auf den 20-Jährigen warten nun unter anderem Anzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf mehrere zehntausend Euro. Die Verkehrspolizei ermittelt.
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