Wieder tut sich in München der Boden auf: Baumaschine bricht durch Fahrbahn

Rettungseinsatz in einer engen Straße im Münchner Westen: Ein Teleskoplader sinkt in der Westendstraße ein, die Feuerwehr setzt einen Kran zur Bergung ein. Warum sich die Arbeit herausfordernd gestaltete.
Ralph Hub
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André Wagner |
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Der Teleskoplader brach mit seinem rechten Hinterreifen durch die Fahrbahndecke.
Der Teleskoplader brach mit seinem rechten Hinterreifen durch die Fahrbahndecke. © Berufsfeuerwehr München

Die Feuerwehr hat einen Teleskoplader geborgen, der am Dienstag zwischen zwei Häusern in der Westendstraße steckengeblieben war. Der Boden hatte unter der Baumaschine nachgegeben, sodass das Fahrzeug mit einem Rad steckengeblieben war und nicht mehr weiterfahren konnte, wie es von der Feuerwehr hieß.

Teleskoplader bricht in Hohlraum ein

Mitarbeiter einer Firma hatten den Teleskoplader am Nachmittag auf einer engen Straße zwischen den Gebäuden nach draußen fahren wollen. Obwohl sich die Baufirma im Vorfeld anhand eines Spartenplans darüber informiert hatte, dass in der schmalen Straße keine unterirdischen Schächte oder Röhren verlaufen, brach das 16 Tonnen schwere Baufahrzeug zwischen zwei Gebäuden mit einem Rad durch die Decke in einen unterirdischen Hohlraum ein. 

Als die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort eintrafen, war zunächst unklar, warum der Boden absackte und ob durch ein weiteres Einsinken auch die Häuser beschädigt werden könnten.

Der Teleskoplader sei von den Rettungskräften schließlich mit einem  nachgeorderten Kran hochgehoben und auf stabilen Boden gestellt worden. Laut Feuerwehr war es aufgrund der Enge herausfordernd, den Kran richtig zu platzieren. Nach der Bergung sei der Teleskoplader wieder an die Mitarbeiter der Firma übergeben worden.

Das Aufstellen des Krans erwies sich für die Feuerwehr an der Einsatzstelle als durchaus kompliziert.
Das Aufstellen des Krans erwies sich für die Feuerwehr an der Einsatzstelle als durchaus kompliziert. © Berufsfeuerwehr München

Laut Angaben der Feuerwehr müssen die Hauseigentümer nun klären, warum der Boden absackte. Zum entstandenen Schaden gab es keine Angaben. Laut Feuerwehr wurde niemand verletzt.

Vor wenigen Tagen brach die Straße am Leonrodplatz ein

Erst am vergangenen Donnerstag hatten sich an der Straßenbahnhaltestelle am Leonrodplatz zwei Löcher im Boden aufgetan. Eine Münchnerin, die gerade in eine Tram einsteigen wollte, sackte bis zur Hüfte in einem der Löcher ein. Die Frau wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Sie hatte Schmerzen am Sprunggelenk und am Arm.

Die beiden Löcher wurden mit insgesamt zwei Lastwagenladungen Beton aufgefüllt. Warum der Boden an der Trambahnhaltestelle absackte, ist bisher noch unklar. Die Untersuchungen laufen noch.

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  • Wolff vor 37 Minuten / Bewertung:

    Überall Löcher im Münchner Untergrund? Wenn das mal nicht die Buddelprojekte noch weiter verzögert...

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