Wie gut lief der Nockherberg im TV? Die Quoten im Überblick

Die Liveübertragung vom Nockherberg lockt Jahr für Jahr Millionen von Menschen vor den Fernseher. Auch 2026 erzielte der BR mit dem Politiker-Derblecken einen Quoten-Hit und stach am Ende des Tages sogar einen bundesweit empfangbaren Privatsender aus.
von  André Wagner
Mit der Übertragung vom Nockherberg konnte der BR wieder eine Traumquote erzielen.
Mit der Übertragung vom Nockherberg konnte der BR wieder eine Traumquote erzielen. © Ben Sagmeister

Das Politiker-Derblecken auf dem Nockherberg ist für den Bayerischen Rundfunk (BR) immer ein Quotenhit. Und auch am Mittwoch durfte sich der BR bei seiner Liveübertragung aus München über traumhafte Zuschauerzahlen freuen. Im Schnitt schalteten 2,17 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer ein, die für einen Marktanteil von 9,9 Prozent sorgten. Bundesweit erzielte die Nockherberg-Übertragung sogar einen Tagesmarktanteil von 5 Prozent. Der BR landete damit auf dem vierten Rang und schlug damit sogar den landesweiten Privatsender Sat.1.

Quotenhit Nockherberg: BR mit höherem Tagesmarktanteil als Sat.1

Zwar lag die TV-Quote etwas unter der vom Vorjahr, dennoch lag die Liveübertragung vom Politiker-Derblecken nur knapp hinter dem Film "Ungeschminkt", der ab 20.29 Uhr im Ersten ausgestrahlt und von 2,31 Millionen Menschen gesehen wurde. Noch etwas gefragter war der "Brennpunkt" der zuvor gesendet wurde und im Schnitt 3,73 Millionen Zuschauer erreichte.

Besonders gefragt war die Übertragung vom Münchner Nockherberg – wie kann es anders sein – in Bayern. Mit 23,7 Prozent Tagesmarktanteil war der BR am Mittwoch Marktführer im Sendegebiet. Selbst bei der wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen konnte der BR mit dem Politiker-Derblecken punkten und glänzte mit einem bundesweiten Marktanteil von starken 8,8 Prozent. Mit dieser Quote konnte das Bayerische Fernsehen in dieser Gruppe – mit Ausnahme von ProSieben – sämtliche Privatsender hinter sich lassen.

Die meistgesehene Sendung am Mittwoch war die "Tagesschau", die alleine im Ersten auf 4,47 Millionen Zuschauer vor den Fernseher lockte und damit auf einen Marktanteil von 19,2 Prozent kam.

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