WhatsApp-Gründer: Keine Werbung auf Handys

Der Gründer und Boss des Nachrichtendienstes spricht in München über seine Ziele - und was sie für die Nutzer bedeuten.
| Thomas Gautier
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Jan Koum von WhatsApp spricht in München über seine Ziele.
dpa Jan Koum von WhatsApp spricht in München über seine Ziele.

Der Gründer und Boss des Nachrichtendienstes spricht in München über seine Ziele - und Datenschutz.

München - Der Messaging-Dienst WhatsApp will sich auf Dauer nicht über Werbung finanzieren. „Wir hatten von Anfang an das Gefühl, dass wir nicht Werbung auf ein so persönliches Gerät wie ein Smartphone bringen wollen“, sagte Mitgründer Jan Koum gestern auf der Innovationskonferenz DLD in München und inzwischen über eine jährliche Abo-Gebühr von einem Dollar.

Angesichts der Größe kommt auch so genug Geld zusammen: Der Dienst hat inzwischen 430 Millionen aktive Nutzer, davon 30 Millionen in Deutschland. Pro Tag werden rund 18 Milliarden Nachrichten verschickt – damit dürfte WhatsApp die Größenordnung der klassischen SMS-Dienste erreicht haben.

Koum sagte in München: „Unser Ziel ist, auf jedem Smartphone auf der Welt zu sein.“ Und: „Wir sammeln keine Informationen über unsere Nutzer“, betonte er mit Blick auf die Internet-Überwachung. „Unsere Philosophie ist, so wenig über unsere Nutzer zu wissen wie möglich.“ Die Kommunikation zwischen den Smartphones der Nutzer und den WhatsApp-Servern laufe verschlüsselt.

Zu  Spekulationen, Facebook oder Google könnten WhatsApp für eine Milliarden-Summe kaufen, erklärte er, die Firma wolle auf Jahrzehnte unabhängig bleiben.

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