Vergessene Schätze: Diese kuriosen Fundstücke versteigert die MVG

1,7 Millionen Fahrgäste täglich nutzen in München die U-Bahn, die Busse oder die Tram. Das bei dieser riesigen Anzahl an Menschen dann auch mal was liegenbleibt und vergessen wird, ist ganz normal. Laptops, Handys, Taschen und Rucksäcke, Jacken oder Elektrogeräte, es gibt fast nichts, was nicht schon mal versehentlich in einem der MVG-Fahrzeuge zurückgelassen wurde.
All diese Sachen landen – ehrliche Finder vorausgesetzt – am Ende im MVG-Fundbüro, wo sie dann ein wartendes Dasein fristen, bis ihre Eigentümerin oder ihr Eigentümer sie abholen. Geschieht das nicht und die sechsmonatige Aufbewahrungspflicht endet, wechseln die abgegebenen Gegenstände in das Eigentum der MVG.
MVG-Fundbüro versteigert wieder zahlreiche Fundstücke
Und weil die räumlichen Kapazitäten des MVG-Fundbüros auch nicht unendlich sind, kommen alle paar Monate die nicht abgeholten Gegenstände im Rahmen einer Aktion unter den Hammer.

Und die nächste lässt nicht mehr lange auf sich warten. Bereits am Mittwoch, 14. Oktober 2026, ab 11 Uhr, findet eine Online-Liveauktion per Livestream statt. Durchgeführt wird diese durch den öffentlich bestellten und vereidigten Auktionator Markus Rockmann.
Die Online-Liveauktion funktioniert ganz normal wie eine Präsenzauktion, der Zuschlag erfolgt traditionell per Hammerschlag nach dem bekannten dreimaligen Aufruf.: "Zum Ersten .... zum Zweiten und zum Dritten." Und auch diesmal lässt sich dabei sicher das eine oder andere Schnäppchen ersteigern und auch das ein oder andere kuriose MVG-Fundstück kommt unter den Hammer.
Geige, Plattenspieler oder auch Gedenkmünzen kommen unter den Hammer
Unter anderem können am 14. Oktober Laptops, Smartphones, Kleidung, eine Geige, Gedenkmünzen und -briefmarken des ersten Concorde-Flugs von London nach Bahrain, Schmuck, ein Plattenspieler, Fußball-Fanartikel, Münzen, Banknoten sowie Überraschungskoffer und -Taschen ersteigert werden.

Und weil natürlich niemand die Katze im Sack kaufen möchte, können alle Fundstücke, die am 14. Oktober unter den Hammer kommen, vorab besichtigt werden. Dies ist noch bis zum 13. Oktober zu den regulären Öffnungszeiten (Montag und Donnerstag: 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag: 7.30 bis 12 Uhr) im MVG-Fundbüro möglich. Anmeldeschluss zur Online-Liveauktion ist am 14. Oktober 2026, 11 Uhr, eine spätere Anmeldung ist nicht mehr möglich.
Zeitlich verhindert? Auch Vorgebote sind möglich
Wer nicht persönlich an der Online-Liveauktion teilnehmen kann, hat die Möglichkeit, ein Online-Vorgebot abzugeben, diese müssen bis spätestens 14. Oktober, 10 Uhr, abgegeben worden sein. Spätere Vorgebote können nicht mehr berücksichtigt werden. Alle abgegebenen Gebote sind bindend und verpflichten im Erfolgsfall zur Abnahme.

Der oder die Gewinner/in kann sich das ersteigerte Fundstück vom 19.10.2026 bis 30.10.2026 zu den üblichen Öffnungszeiten im MVG-Fundbüro abholen. Es kann aber auch versendet werden, hier hat der Empfänger die anfallenden Versandkosten zu tragen. Weitere Informationen und Anmeldung zur MVG-Online-Liveauktion finden Sie hier.