"Wenig konkrete" Maßnahme: CSU will jetzt Sparberater-Vorschläge sehen

Die Rathaus-Opposition fordert "verlässliche Zahlen" und Transparenz zu den Sparvorschlägen.
Jan Krattiger
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Düstere Wolken am Himmel: Die Stadt München muss sparen.
Düstere Wolken am Himmel: Die Stadt München muss sparen. © imago

Satte 250 Millionen Euro im kommenden Jahr und eine halbe Milliarde Euro bis zum Jahr 2029: So viel will die Stadt sparen. Die CSU-Stadtratsfraktion kritisiert allerdings an der neuen Mango-Regierung, sie habe dazu im Koalitionsvertrag "wenig konkrete Sparmaßnahmen benannt". Schon vor über einem Jahr hat die Stadt die öffentlichen "PD-Berater" beauftragt, solche Sparvorschläge zu machen (AZ berichtete). Erst der neu gewählte Stadtrat sollte dann über sie entscheiden.

Sparberater der Stadt: CSU will Vorschläge sehen

Die CSU möchte nun wissen, wann der Stadtrat mit den Sparvorschlägen der "PD" befasst wird. Sie fragt außerdem nach den Auswirkungen einer neuen Steuerschätzung des Bundesfinanzministeriums, die weniger Steuereinnahmen prognostiziert.

Im Dezember hatte die AZ öffentlich gemacht, dass die Vorschläge der von der Stadt engagierten Sparberater für viel Kritik sorgten. Sie schlugen unter anderem vor, Kammerspiele und Volkstheater zusammenzulegen.

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3 Kommentare
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  • marshal am 16.05.2026 08:10 Uhr / Bewertung:

    "Sie schlugen unter anderem vor, Kammerspiele und Volkstheater zusammenzulegen."
    Das bei einer Zusammenlegung Doppelstrukturen wegfallen und damit Einsparungen möglich sind, sollte Jedem klar sein. Wenn man sich hier schon nicht einigen kann, bin ich ja Mal gespannt, wie gespart werden soll.

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  • Analyst am 16.05.2026 09:24 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von marshal

    Es ist egal wo gespart wird,spätestens in einem Jahr heist es bei dem oder dem wurden wir Totgespart.

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  • Gelegenheitsleserin am 18.05.2026 13:28 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von marshal

    @marshal
    ""Sie schlugen unter anderem vor, Kammerspiele und Volkstheater zusammenzulegen."
    Das bei einer Zusammenlegung Doppelstrukturen wegfallen und damit Einsparungen möglich sind, sollte Jedem klar sein."

    Ja, das klingt logisch - aber wer die Münchner Theater kennt (z.B. weil er/sie sie häufig besucht und/oder auch sonst ein wenig Einblick in die Kultur hat) kann sich recht schlecht vorstellen, dass das funktionieren könnte ...

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