Weil Verdächtiger eine Waffe haben sollte: Polizist baut bei Fahrt zum Einsatz schweren Unfall

Der Beamte wird zu einem wichtigen Einsatz geschickt. Ein Zeuge hat an einer U-Bahn-Station eine Person mit einer Schusswaffe gesehen. Auf der Fahrt zum Tatort kracht es. 
von  Ralph Hub
Ein Streifenwagen rammt auf einer Einsatzfahrzeug das Auto einer Rentnerin. (Symbolbild)
Ein Streifenwagen rammt auf einer Einsatzfahrzeug das Auto einer Rentnerin. (Symbolbild) © Marijan Murat

Die Einsatzmeldung über Funk klang dramatisch. Ein Zeuge hatte am Mittwochabend an der U-Bahn-Station Quiddestraße einen Jugendlichen mit einer Schusswaffe gesehen. Der 27-Jahre alte Polizist gab in seinem Streifenwagen Vollgas. Er war nach Angaben des Präsidiums mit Martinshorn und Blaulicht unterwegs. An der Kreuzung Bad-Schachener-Straße und Innsbrucker Ring zeigte die Ampel für ihn Rotlicht.

Rentnerin im Audi hatte an der Ampel grün

Eine 74-Jährige aus dem Landkreis Ebersberg konnte mit ihrem Audi nicht mehr rechtzeitig anhalten. Beide Fahrzeuge stießen mitten auf der Kreuzung zusammen. Die Frau erlitt bei dem Unfall Prellungen an der Hand und am Knie. Sie wurde vom Rettungsdienst versorgt und dann in ein Krankenhaus gebracht. Der Polizeieinsatz stellte sich am Ende als relativ harmlos heraus. Der Jugendliche an der U-Bahn-Station hatte lediglich eine Spielzeugpistole im Hosenbund stecken.

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