Wegen Millionendefizit: Münchner Bäder werden teurer

Die letzte Preiserhöhung ist noch nicht lange her: Jetzt wird der Spaß in Münchens Bädern noch einmal zehn Cent teurer.
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MÜNCHEN - Die letzte Preiserhöhung ist noch nicht lange her: Jetzt wird der Spaß in Münchens Bädern noch einmal zehn Cent teurer.

Schon wieder: Die Stadtwerke erhöhen zum 1.Mai die Eintrittspreise für Münchens Hallen- und Freibäder um 10 Cent. Dabei waren erst im vergangenen Jahr 20 Cent draufgeschlagen worden. Und auch davor wurde regelmäßig an der Preisspirale gedreht. Die Stadtwerke begründen die neuerliche Verteuerung mit gestiegenen Betriebskosten und mit einem jährlichen Defizit im zweistelligen Millionenbereich. „Wenn man kostendeckend wirtschaften wollte, müsste die Eintrittskarte je nach Bad doppelt bis vier Mal so viel kosten wie jetzt“, sagt Stadtwerke-Sprecherin Bettina Hess.

Bei den Hallenbädern steigen die Preise im Schnitt um 2,3 Prozent. Freibadbesucher müssen 3 Prozent mehr hinlegen. Ein paar konkrete Beispiele: Ein Ausflug ins Müller’sche Volksbad oder ins Cosimawellenbad wird für Erwachsene ab Mai 3,80 Euro kosten statt wie bisher 3,70 Euro. Für drei Stunden Nordbad müssen Besucher künftig 3,90 Euro berappen, im Michaelibad werden dafür 4,50 Euro fällig. In den Freibädern erhöht sich der Eintrittspreis pünktlich zum Start der Saison von 3,40 auf 3,50 Euro. Preissprung auch bei den Saunen: Dort werden zumeist 30 Cent mehr verlangt.

Die Stadtwerke weisen darauf hin, dass Besucher mit der M-Card sparen können. Ab einem Bäder–Guthaben von 25 Euro werden zehn Prozent Rabatt gewährt, der höchste Nachlass von 20 Prozent greift allerdings erst ab 200 Euro.

lj

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