Wegen Lockerungen: Polizeigewerkschaft bedankt sich bei Staatsregierung

Die Gewerkschaft der Polizei Bayern begrüßt die von der Staatsregierung beschlossenen Corona-Lockerungen. Zuvor kritisierte die Gewerkschaft noch die anhaltenden Ausgangsbeschränkungen.
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Wegen der Ausgangsbeschränkungen ist es immer wieder zu Missverständnissen zwischen Polizei und Bürgern gekommen.
Sven Hoppe/dpa Wegen der Ausgangsbeschränkungen ist es immer wieder zu Missverständnissen zwischen Polizei und Bürgern gekommen.

München - Nachdem die Gewerkschaft der Polizei Bayern GdP die Bayerische Staatsregierung noch vor wenigen Tagen kritisiert hatte, bedankt sie sich nun bei ihr.

Der Grund: Die deutlichen Lockerungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Nach einer Kabinettssitzung am Dienstag hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zahlreiche Änderungen bei den Coronaregeln bekannt gegeben. Unter anderem werden die bestehenden Ausgangsbeschränkungen ab dem 6. Mai in Kontaktbeschränkungen umgewandelt – das Verlassen der eigenen vier Wände ohne "triftigen Grund" ist dann wieder erlaubt.

GdP: Kontaktbeschränkungen sind weiterhin sinnvoll

"Die GdP Bayern begrüßt das Ende der Ausgangsbeschränkungen. Wir haben ja vergangenen Donnerstag mit einem Appell an die Bayerische Staatsregierung gebeten, die bisher geltenden Ausgangsbeschränkungen kritisch auf den Prüfstand zu stellen. Das ist heute erfolgt und in Bayern werden ab dem morgigen Mittwoch die Ausgangsbeschränkungen aufgehoben", sagte Peter Pytlik, stellvertretender Landesvorsitzender der GdP.

Die Lockerungen sind für die Polizeigewerkschaft ein "angemessener" und "vernünftiger Schritt", gleichzeitig betont Pytlik jedoch auch, dass gewisse Kontaktbeschränkungen und das weiter anhaltende Verbot von Menschenansammlungen im öffentlichen Raum sinnvoll ist.

Alle aktuellen Infos zum Coronavirus in Bayern und München lesen Sie hier im AZ-Newsblog

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