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Was hinter Hacker-Pschorr steckt: 600 Jahre Münchner Biergeschichte

Vom kleinen Prew im Haggenviertel zur Münchner Bierlegende: Die Geschichte von Hacker-Pschorr erzählt von familiären Bündnissen, spektakulären Brauereibauten, Kriegszerstörung, Wiedervereinigung und radikalem Wandel – ein Streifzug durch 600 Jahre Stadt-, Wirtschafts- und Bierkultur.
Thomas Müller
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Die Keimzelle: Das Brauhaus zum Hacker in der Sendlinger Straße, Ecke Hackenstraße, wie’s 1517 ausgesehen hat.
Stadtarchiv 17 Die Keimzelle: Das Brauhaus zum Hacker in der Sendlinger Straße, Ecke Hackenstraße, wie’s 1517 ausgesehen hat.
Markenzeichen seit 1417: zwei gekreuzte Zimmermannsbeile – wie hier auf einer alten Briefverschlussmarke aus Papier zu sehen.
Thomas Müller 17 Markenzeichen seit 1417: zwei gekreuzte Zimmermannsbeile – wie hier auf einer alten Briefverschlussmarke aus Papier zu sehen.
Münchens Bier-König: Joseph Pschorr (1770-1841).
Archiv Hacker-Pschorr 17 Münchens Bier-König: Joseph Pschorr (1770-1841).
Markenzeichen von Pschorr: Das große "P".
Thomas Müller 17 Markenzeichen von Pschorr: Das große "P".
Bayerstraße 32: Die stattliche Fassade der Pschorr-Brauerei im Jahre 1940, nur ein paar Jahre, bevor sie im Krieg fast völlig zerstört wurde. Im Hintergrund das Eckhaus an der Bayer-/Martin-Greif-Straße, die zur Wiesn führt, und das bis heute erhalten ist.
Stadtarchiv 17 Bayerstraße 32: Die stattliche Fassade der Pschorr-Brauerei im Jahre 1940, nur ein paar Jahre, bevor sie im Krieg fast völlig zerstört wurde. Im Hintergrund das Eckhaus an der Bayer-/Martin-Greif-Straße, die zur Wiesn führt, und das bis heute erhalten ist.
Bayerstraße 34: Links die Front der Hackerbrauerei vor den Kriegszerstörungen im Jahr 1940. Nur durch eine kleine Straße getrennt von der Pschorr-Brauerei, die rechts im Bild noch ein Stück zu sehen ist. Im Hintergrund das heute noch erhaltene Eckhaus mit dem Turmgiebel an der Grasserstraße, die zur Hackerbrücke führt.
Stadtarchiv 17 Bayerstraße 34: Links die Front der Hackerbrauerei vor den Kriegszerstörungen im Jahr 1940. Nur durch eine kleine Straße getrennt von der Pschorr-Brauerei, die rechts im Bild noch ein Stück zu sehen ist. Im Hintergrund das heute noch erhaltene Eckhaus mit dem Turmgiebel an der Grasserstraße, die zur Hackerbrücke führt.
1944: Die zerstörte Pschorr-Brauerei in der Bayerstraße.
Stadtarchiv 17 1944: Die zerstörte Pschorr-Brauerei in der Bayerstraße.
Die alten Pschorrbräu-Bierhallen, wo Pschorr erstmals in München braute, in der Neuhauser Straße um 1900 herum.
Stadtarchiv 17 Die alten Pschorrbräu-Bierhallen, wo Pschorr erstmals in München braute, in der Neuhauser Straße um 1900 herum.
1969 wurde der Komplex abgerissen, es entstand unter anderem der "Karstadt am Dom" – hier ein Bild von 2009.
imago 17 1969 wurde der Komplex abgerissen, es entstand unter anderem der "Karstadt am Dom" – hier ein Bild von 2009.
1972: Aus Hacker und Pschorr wird Hacker-Pschorr.
Hacker-Pschorr 17 1972: Aus Hacker und Pschorr wird Hacker-Pschorr.
Das prächtige Familiengrab der Brauerfamilie Pschorr auf dem Alten Südlichen Friedhof in München.
imago 17 Das prächtige Familiengrab der Brauerfamilie Pschorr auf dem Alten Südlichen Friedhof in München.
Jahrzehntelang ein gewohnter Anblick: die vereinigte Brauerei Hacker-Pschorr in Bayerstraße, Ecke Grasserstraße.
AZ-Archiv 17 Jahrzehntelang ein gewohnter Anblick: die vereinigte Brauerei Hacker-Pschorr in Bayerstraße, Ecke Grasserstraße.
Legendäter Münchner Bau- und Braulöwe: Josef Schörguber (1920-1995) zusammen mit Bundeskanzler Helmut Kohl (l.) bei einem gemeinsamen Weißbier 1992.
dpa 17 Legendäter Münchner Bau- und Braulöwe: Josef Schörguber (1920-1995) zusammen mit Bundeskanzler Helmut Kohl (l.) bei einem gemeinsamen Weißbier 1992.
1998: Die Hacker-Pschorr-Brauerei wird abgebrochen.
AZ-Archiv 17 1998: Die Hacker-Pschorr-Brauerei wird abgebrochen.
Überblick über den Brauerei-Abriss – hinten ist noch das Möbelhaus "Möbel Krügel" zu sehen.
AZ-Archiv/Martha Schlüter 17 Überblick über den Brauerei-Abriss – hinten ist noch das Möbelhaus "Möbel Krügel" zu sehen.
Einst die Geburtsstätte von Pschorr: das Joseph-Pschorr-Haus in der Neuhauser Straße erinnert im Anem an das Brau-Erbe.
imago 17 Einst die Geburtsstätte von Pschorr: das Joseph-Pschorr-Haus in der Neuhauser Straße erinnert im Anem an das Brau-Erbe.
Als einziger Brauer in der Ruhmeshalle an der Bavaria verewigt: Großbrauer Joseph Pschorr.
Wikipedia 17 Als einziger Brauer in der Ruhmeshalle an der Bavaria verewigt: Großbrauer Joseph Pschorr.

In der Sendlinger Straße, Ecke Hackenstraße, fing es im frühen 15. Jahrhundert mit Hacker an. Ende des 18./Anfang des 19. Jahrhunderts kam dann die Pschorr-Brauerei dazu – mit sehr, sehr engen verwandtschaftlichen Beziehungen. Doch alles der Reihe nach:

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