Warum am Samstag in München vielerorts die Lichter ausgehen

Am 28. März 2028 findet die 20. Ausgabe der Earth Hour des World Wide Fund For Nature (WWF) statt. In mehreren hundert Städten rund um den Globus wird an diesem Tag in vielen Gebäuden und an berühmten Touristenattraktionen für eine Stunde das Licht ausgeknipst.
Earth Hour: In München geht für eine Stunde vielerorts das Licht aus
Wie schon in den Vorjahren wird sich auch die Stadt München an der Earth Hour beteiligen. Von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr wird das Baureferat die abendliche Anstrahlung von elf Gebäuden und Statuen – darunter die Frauenkirche, der Friedensengel, das Rathaus sowie die Ruhmeshalle und die Bavaria – abschalten. Auch der FC Bayern München wird sich an der Aktion beteiligen und die Allianz Arena für eine Stunde in symbolische Dunkelheit hüllen.
Mit der weltweiten Earth Hour will der WWF auf den Kampf gegen die Klimakrise aufmerksam machen.
Für den frischgewählten Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) ist es eine Selbstverständlichkeit, dass sich auch München an der Earth Hour beteiligt. "München ist gerne bei der Earth Hour dabei. Das ist ein wichtiges Signal, mit dem wir zeigen, dass die Landeshauptstadt ihre Klimaverantwortung ernst nimmt und vorangeht. Deshalb heißt es am Samstag um halb neun Uhr abends: Licht aus! Wir sind dabei wieder in bester Gesellschaft – nicht nur Frauenkirche, Rathaus, Friedensengel und acht weitere Gebäude und Statuen werden für eine Stunde dunkel, auch bei Eiffelturm, Empire State Building und der Oper in Sydney geht die Bestrahlung aus", so Krause.

Die Earth Hour wird mittlerweile auf allen Kontinenten in 197 Ländern begangen. Aber nicht nur städtische bzw. staatliche Einrichtungen und Touristenattraktionen sind dazu aufgerufen, sich an der Earth Hour zu beteiligen, auch Privathaushalte sind aufgerufen, daheim für eine Stunde auf künstliches Licht zu verzichten.