Wahlkampf mit Rosen: Linke gehen unangemeldet in Klinik

Die Linke war am vergangenen Sonntag unangemeldet in mehreren Kliniken unterwegs. Die Rotkreuzklinik prüft nun juristische Schritte.
| Emily Engels
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Jagel mit einer Pflegerin auf Station in Großhadern.
privat Jagel mit einer Pflegerin auf Station in Großhadern.

Die Linke war am vergangenen Sonntag unangemeldet in mehreren Kliniken unterwegs. Die Rotkreuzklinik prüft nun juristische Schritte.

München - "Eingeschlichen" hätten die Linken sich am Frauentag ins Klinikum Harlaching, berichtet CSU-Stadtrat Reinhold Babor, und dort Pflegepersonal und Patienten "bedrängt". Verteilt hätten Mitglieder der Linken Rosen mit rotem Partei-Etikett. Babor schimpft: "Ich bin zutiefst empört. Das Vorgehen verstößt gegen die Hausordnung und erfüllt den Straftatbestand des Hausfriedensbruchs!"

Linke-Kandidat ist selbst Krankenpfleger

Linken-Spitzenkandidat Stefan Jagel, selbst Krankenpfleger, gibt zu: Die Linken seien am Frauentag nicht nur in Großhadern, sondern in acht Kliniken gewesen, darunter auch Standorte der LMU. Dass er oder seine Kollegen Menschen bedrängt hätten, weist er zurück. "Das Pflegepersonal hat sich total gefreut", sagt Jagel. Die Rosen hätten sie vor allem an Pfleger verteilt, "aber die restlichen auch an Patienten", sagt Jagel.

Die München Klinik antwortet auf AZ-Anfrage lediglich knapp, ihnen sei keine Beschwerde bekannt. Das Rotkreuzklinikum bestätigt derweil, dass Mitglieder der Linken am Sonntag unangemeldet auf einer Station unterwegs gewesen seien. Sie prüfen derzeit juristische Schritte. 

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