Waffenhändler Philipp K. schuldig gesprochen: Sieben Jahre Haft

Das Urteil gegen Philipp K. gefallen. Der Waffenhändler muss für sieben Jahre ins Gefängnis. Während des Plädoyers des Verteidigers hatten die Angehörigen der Todesopfer den Saal verlassen.
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Der Angeklagte Philipp K. (M) zusammen mit seinen Anwälten David Mühlberger (r) und Sascha Marks im Landgericht in München.
Sven Hoppe/dpa Der Angeklagte Philipp K. (M) zusammen mit seinen Anwälten David Mühlberger (r) und Sascha Marks im Landgericht in München.

München - Der Mann, der Ali David S. die Waffe verkauft hat, muss ins Gefängnis. Das Gericht in München verurteilte Phlipp K. am Freitag zu sieben Jahren Gefängnis wegen fahrlässiger Tötung und Waffenhandels.

Damit folgte der Richter fast dem Antrag von Staatsanwalt Florian Weinzierl. Er hatte in seinem Plädoyer am vergangenen Mittwoch eine Gesamtstrafe von sieben Jahren und zwei Monaten wegen illegalen Waffenhandels, fahrlässiger Tötung in neun Fällen sowie fahrlässiger Körperverletzung in fünf Fällen gefordert. Die Verteidigung forderte 3,5 Jahre Haft.

Philipp K. entschuldigte sich in seinen letzten Worten vor Gericht. "Ich möchte den Angehörigen und Hinterbliebenen mein Beileid aussprechen. Ich habe das nie gewollt. Das tut mir leid."

Am 22. Juli 2016 hatte der 18-jährige David S. am Münchner Olympia-Einkaufszentrum (OEZ habe mit dem Amokläufer eine rechtsradikale Gesinnung geteilt.

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