Vorsicht, Fußballfans! Diese WM-Feier kann richtig teuer werden

Flaggen, Lärm und Autokorso: Was Autofahrer während der Fußball-WM dürfen und was ihnen strikt untersagt ist, darüber informiert der ADAC.
Guido Verstegen
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Auch bei der WM 2026 werden deutsche Fußballfans wieder in München feiern.(Archivbild)
Auch bei der WM 2026 werden deutsche Fußballfans wieder in München feiern.(Archivbild) © imago/Spöttel

Am Donnerstag bestreiten die Teams aus Mexiko und Südafrika das Eröffnungsspiel der XXL-WM in den USA, am Sonntag (19 Uhr MEZ) geht es für die deutsche Nationalelf im Gruppenspiel gegen Curaçao um die ersten Punkte.

In den nächsten Tagen und Wochen prägen also wieder euphorisierte Fans das Straßenbild, erleben wir Autokorsos. Aber Obacht: Nicht alles ist erlaubt, klärt der ADAC auf.

Grundsätzlich sind Autokorsos nicht gestattet. Laut Straßenverkehrsordnung ist es verboten, unnötig Lärm zu erzeugen und innerhalb geschlossener Ortschaften sinnlos hin- und herzufahren. Letzteres gilt laut ADAC als "vermeidbare Belästigung durch Abgase bei der Benutzung von Fahrzeugen".

Außer der Hupe dürfen auch die Warnblinkanlage und die Lichthupe nicht missbräuchlich verwendet werden. Allerdings drückt die Polizei erfahrungsgemäß bei großen Sportereignissen wie der WM, beide Augen zu. Darauf sollte man sich jedoch nicht verlassen, rät der ADAC.

Autokorso: Normale Verkehrsregeln gelten trotzdem

Generell gelten im Rahmen eines Autokorsos die gleichen Verkehrsregeln wie sonst auch im Straßenverkehr. So müssen Fahrer in einem Autokorso selbstverständlich Vorfahrtsregeln beachten und bei roten Ampeln anhalten. Das absichtliche Blockieren von Kreuzungen sei unzulässig, Rettungswege müssten jederzeit frei bleiben.

Für alle Mitfahrer ist das Abschnallen während der Fahrt verboten. Nur bei Schrittgeschwindigkeit entfällt im Grunde die Anschnallpflicht. Zudem dürfen Personen nur auf zugelassenen Sitzplätzen mitfahren. Das Hinauslehnen aus dem Auto oder das Posieren auf der Motorhaube eines fahrenden Fahrzeugs ist untersagt.

Alkohol am Steuer ist tabu. Für Autofahrer liegt die Grenze bei 0,5 Promille. Bereits ab 0,3 Promille kann es jedoch kritisch werden, wenn Fahrfehler oder Ausfallerscheinungen hinzukommen. Fahranfänger in der Probezeit haben absolutes Alkoholverbot.

Smartphone am Steuer? Tabu

Außerdem gilt für alle Fahrer: Hände weg vom Smartphone – auch wenn im Autokorso mit Schrittgeschwindigkeit gefahren wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob man telefoniert, fotografiert, filmt oder postet. Selbst bei fest eingebauten oder in einer Halterung befestigten Geräten darf der Blick nur kurz vom Verkehrsgeschehen abgewandt werden.

Kleine Fähnchen an den Seitenscheiben, Aufkleber am Auto oder auch die komplette Lackierung in den Nationalfarben sind als Deko unproblematisch – solange das Sichtfeld des Fahrers nicht eingeschränkt oder andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. Autofahrer müssen stets sicherstellen, dass sich Fähnchen oder andere Deko-Gegenstände nicht lösen.

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  • Geh Recht vor 2 Stunden / Bewertung:

    Lustige Regeln, an die sich sowieso niemand hält!

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