Vor US-Konsulat: Spontan-Demo gegen Polizeigewalt in München

Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd in den USA haben die Proteste auch München erreicht. Vor dem US-Konsulat versammelten sich hunderte Menschen.
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Das US-Konsulat in München. (Archivbild)
imago/Karlheinz Egginger Das US-Konsulat in München. (Archivbild)

München - Hunderte Menschen haben am Samstag auch in München gegen Polizeigewalt und Rassenhass demonstriert. Hintergrund ist der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd in den USA. Dort erschüttern seitdem schwere Unruhen das Land.

In München lief die spontane Demo friedlich ab. Die Aktion war nicht angemeldet, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Demonstranten hatten sich hauptsächlich über soziale Netzwerke organisiert. Die Polizei gestattete die spontane Kundgebung aber.

Startpunkt der Demonstration war das US-Konsulat in der Königinstraße, anschließend zogen die Teilnehmer durch die Innenstadt zum Stachus.

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Spontan-Demo gegen Polizeigewalt in München

Auf den Plakaten der Teilnehmer stand etwa "Black lives matter" oder "Gegen Polizeigewalt und Repression". Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl auf 200. Alles blieb friedlich.

Der Afroamerikaner George Floyd war am Montag bei einem Polizeieinsatz in der US-Stadt Minneapolis ums Leben gekommen. Ein weißer Polizist hatte neun Minuten lang sein Knie in Floyds Nacken gedrückt. Die Aktion wurde auf Video festgehalten. Dem Polizisten wird nun Mord vorgeworfen. Seitdem toben in den USA schwere Unruhen.

Lesen Sie hier: Corona-Demo mit mäßiger Beteiligung

 

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