Von eigener Höhle begraben: Hellabrunn trauert um vier Erdmännchen

Traurige Nachrichten aus dem Tierpark. Bei einem Unfall in der Erdmännchen-Anlage sind vier Tiere ums Leben gekommen.
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Die Erdmännchen Ruanda, Quodo, Quimbele und Rafiki starben bei dem Unfall.
Die Erdmännchen Ruanda, Quodo, Quimbele und Rafiki starben bei dem Unfall. © Tierpark Hellabrunn

München - Trauer im Tierpark: Vier Erdmännchen sind dort in der Nacht auf Donnerstag bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen. 

Alle vier Tiere befanden sich den Angaben des Zoos zufolge in einer selbstgegrabenen Schlafhöhle im unteren Bereich der Anlage, als das Erdreich plötzlich nachgab und die beliebten Mangusten unter sich begrub. Die Tiere konnten am Donnerstag leider nur noch tot von ihren Tierpflegern geborgen werden.

Erdmännchen in eigener Höhle begraben

"Unsere vier Erdmännchen Ruanda, Quodo, Quimbele und Rafiki wurden beim unvorhersehbaren, nächtlichen Einsturz der Höhle überrascht und hatten keine Chance mehr, lebend aus dem Bau zu kommen", erklärt Carsten Zehrer, zoologischer Leiter in Hellabrunn.

"Auch wenn so ein Unfall im natürlichen Lebensraum der Tiere, der afrikanischen Savanne, jederzeit genauso vorkommen kann, stimmt dieser vollständige Verlust unserer Erdmännchen natürlich die Hellabrunner Belegschaft sowie zahlreiche Tierparkgäste und Tierpaten sehr traurig", so Zehrer weiter.

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Der Tierpark hatte die Erdmännchenanlage vor einigen Jahren bereits überarbeitet, um unter anderem für eine möglichst stabile Zusammensetzung des Bodens zu sorgen. Nun soll die Bodenkonsistenz der Anlage einer erneuten Überprüfung unterzogen werden, bevor dann "in absehbarer Zeit" eine neue Erdmännchengruppe einziehen wird.  

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