"Violence? No!": Frauennotruf-Spots laufen bei McDonald’s

Der Frauennotruf München, eine Beratungsstelle für Frauen und Mädchen, hat mit Blick auf die Entscheidung für ein neues Sexualstrafrecht eine neue Kampagne vorgestellt: „Violence? No!“
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Gewalt gegen Frauen? No! Anna Epifani ist das Gesicht der neuen Kampagne des Frauennotrufs.
ho Gewalt gegen Frauen? No! Anna Epifani ist das Gesicht der neuen Kampagne des Frauennotrufs.

München - Gewalt gegen Frauen finde täglich statt und habe viele Gesichter, argumentieren die Macherinnen: Das fange bei sexistischer Werbung an und höre bei sexueller Belästigung, Nötigung und Vergewaltigung auf.

Auch der aktuelle Gesetzentwurf zur sexuellen Selbstbestimmung trage dazu bei. Letztere sei – anders als etwa das Hausrecht oder Eigentumsrecht – nicht von sich aus geschützt. Wenn eine Person zu einer sexuellen Handlung nur ihren entgegenstehenden Willen ausdrückt und sich nicht etwa körperlich zur Wehr setzt, soll weiterhin das sexuelle Selbstbestimmungsrecht nicht verletzt sein.

Lesen Sie hier: Grüne wollen gegen sexuelle Gewalt vorgehen

Der Frauennotruf argumentiert: Eine „Nein heißt Nein“-Regelung sei da eine klarere, weil verständliche Lösung. Der 16-sekündige Spot der Kampagne läuft alle zehn Minuten in allen McDonald’s- Filialen in München für die nächsten vier Wochen.

Der Frauennotruf unterstützt Frauen und Mädchen nach sexuellen Übergriffen und Vergewaltigung kostenlos, vertraulich und anonym: Saarstraße 5, Tel.: 089/76 37 37.

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